Am Donnerstag Abend fand also das große Grillen der Hamburger Pilosophen statt. Um 19 Uhr sollte es losgehen, im Hammer PArk, auf der Wiese hinter dem Ententeich. Schon eine Woche vorher hatte ich das über Facebook angekündigt. Und wir hatten in unserem studentischen Cafe auch einen Aushang gemacht.

Gemeinsam mit einer Kommilitionen und meinem guten Freund OK fuhren wir im Auto raus zu mir nach Hamm. Die Straßen waren mal wieder zugestopft – und es ging nur sehr zäh vorwärts. Im allgemeinen bin ich ja recht geduldig und auch im Stau entspannt. Aber ich hasse es, selbst zu spät zu sein. Ich wollte pünktlich im Park sein – und musste vorher noch meine Frikadellen für den Grill fertig machen.

Mit vollgeladenem Bollerwagen ging es dann los. Ich brachte eine Kiste Wein und etliche Baguette und Ciabatta mit. Zwar waren alle angehalten, sich selbst mit Essen und Getränken zu versorgen. Doch erfahrungsgemäß sind Brot und Wein immer zu knapp berechnet. Ich hatte noch eine große Schüssel selbstgemachten Kartoffelsalat (schwäbisch) dabei, meine selbsgemachten Frikadellen, selbstgemachte Kräuterbutter – und Fleisch, Würste, Pilze, Feta-Käse, Folienkartoffeln. Wir waren also bestens ausgerüstet. Nur einen Grill konnte ich nicht beisteuern. Aber darum kümmerten sich zum Glück auch andere.

Ich liebe unseren Hammer Park. Er ist einfach ein sehr schön Grünanlage. Wir waren eine größere Gruppe und eine sehr nette Runde. Es wurde angeregt philosophiert, über Gott und die Welt geredet. Es war auch genug zu essen da, so dass jeder mehr als satt werden konnte. Für mich war es der bisher schönste Grillabend überhaupt. Was aber vielleicht auch einfach an meiner momentanen positiven Grundstimmung liegen könnte. Oder weil so viele der Leute, die mir wichtig sind und was bedeuten, da waren.

 

Aber es passiert nichts in meinem Leben, was nicht in irgendeiner Weise auch mit meiner Schamanenmatrix und der Neoligion zu tun hat. So auch bei diesem Abend.

Zum einen ist der Hammer Park ja quasi der Garten direkt vor meiner Wohungstür. Es ist ein Heimspiel sozusagen. In der Mitte des Parks befindet sich auch mein persönlicher Lieblingsbaum: eine uralte Eiche. Ich war schon fast ein bißchen verlegen, als ich ihn zur fortgeschrittennen Stunde der Schönschreiberin zeigte. Weil mir dieser Baum einfach viel bedeutet – und ich mir nicht sicher war, ob jemand anderes diese starke Zuneigung verstehen, geschwege denn nachvollziehen könnte. Sie wirkte auch begeistert. Und wollte direkt hinauf klettern… Diese Eiche hat für mich eine ähnliche Rolle wir die Hundeskulptur im Stadtpark. Beide sind für mich Zugänge zu der Schamanenmatrix, einmal über das Element Metal (der Hund), einmal über das Element Holz. Auf den jeweiligen PArk bezogen sind beide das, was für mich dort emotional heraus ragt. Und beide sind energetisch mit einander verschränkt. (Im keltischen Baumkreis steht die Eiche für den 21.3., also Frühlingsanfang und den Wechsel von Fische zu Widder. Die Eiche ist somit auch irgendwie das, was zwischen meinem Seelenzwilling und mir steht. Sie ist ja Widder – und ich bin Fische. Und das Ganze ist dann noch über meinen ehemaligen Mitbewohner verankert, der an einem 21.3. Geburtstag hat. )

Hinter diesem meinen Lieblingsbaum befindet sich eine Skulptur von einer Frau. Für mch ist sie eine Art Spiegel und Projektionsfläche – wenn ich mich mit der übergeordneten Zwillingsseele (sie ist weiblich, so wie das Universum insgesamt auch) verbinden möchte. Oder wenn ich mir Gedanken über meine Seelenpartnerin machen will. Oder wenn ich mit der Mondgöttin Luna Kontakt aufnehmen will. Oder wenn ich mich einfach nur inspirieren lassen möchte.

Und natürlich diente der Abend im Hammer Park auch dazu, die seelengekoppelten Merlen, die Merle-Seelen-Achse nun über Ortsfaktor und die uns umgebende Natur über ein vertikales Lot zu verankern. Es waren etliche Leute da, denen bereits eine Merle beigestellt ist. Und so konnten diese Merlen als Grupee auf einander abgestimmt werden, damit auch tatsächlich ein gemeinsames Schwingungsfeld entstand. (Das Ganze übrigens mit dem Sonar der herumfliegenden Fledermäuse – als Krafttier – um eine weitere Dimension ergänzt.)

Die Schamanenmatrix arbeitet ja auch mit Sprache – und ich nutze einzelne Buchstaben (bzw. Buchstabenkombinationen) zur Datenkomrimierung… Nun soll es um das “Kürzel” HP gehen, was für den Ort Hammer Park steht. Für die gelebte Geschichte und in Relation zu den Merlen steht es für diesen Grillabend im Hammer Park. In den Raumzeit dann über den 24.Mai 2012 verortet. Das ist unser gemeinsames HP… H hat den Zahlenwert 8, P den Zahlenwert 16, wenn man die Stellung im Alphabet als Maß nimmt. So gesehen entspricht das P leich zwei Hs. Man kann das HP also auch als 3 Hs auffassen. Und ich mache daraus dann ein gleichzeitiges Dreieck, mit jeweils einem H an der Ecke. Das erste H ist die Spitze, die zwei H aus dem P bilden die Basis. (Das ist auch vergleichbar mit den drei Merlen, die ich anfang der Woche gekauft habe. Die vom 22.5. steht für das H an der Spitze, weiß also die Richtung. Die zwei vom 23.5. sind das P an der Basis des Dreiecks.)

Das ist der innere Apekt des HP. Nach außen hin knüpft die spirituelle Firewall daran an. HP steht für Hewlett Packard. Das war mein Arbeitgeber in Frankreich 1994/95, später dann auch in Böblingen. Ich habe früher auch immer an einem HP-Rechner gearbeitet. Und ich habe Aktien von HP… HP steht aber auch für Harry Potter – und das ist dann die Verknüpfung zum Schrift-Filmwelt-Interface, einmal über die Bücher von J.K.Rowling (31.Juli 1965), zum anderen über die Schauspieler, die die Romanfiguren auf der LEinwand dargestellt haben… Darüber entsteht für die Schamanenmatrix ein Schutz vor falschem und faulem Zauber… Örtlich steht HP für Heppenheim; es ist das KFZ-Kennzeichen dieser Stadt. Und so können wir die räumliche Distanz zwischen HH und HP ermitteln. Der Unterschied beträgt ein H. Mit dem Auto wäre es 517 Kilometer, oder fünf Stunden und zwölf Minuten – laut dem Routenberechner von Google Maps.

Die Ausdehnung des Hammer Parks beträgt genau eine Zigarettenlänge. Seit Jahren schon zünde ich mir immer eine Kippe an, wenn ich den Park am Hammer Steindamm beim Stadium betrete und mich auf dem Nachhauseweg befinde. Am Ausgang Caspar-Voght-Strasse komme ich dann raus. Und dazwischen ist genug Platz (bzw. Zeit) um genau diese Zigarette zu rauchen. Ich rauche sie immer – auch wenn ich keine Lust dazu habe. Denn dadurch wird es zu einem Ritual, zu einer Konstante – die ich energetisch nutzen kann… Das ist dieser Trick mit den Analogien bzw. Parallelen. Ein Zigarettenpapier ist 7 Zentimeter lang, abzüglich des Filters mit 15 mm. Zwischen Ein- und Ausgang liegen also 5,5 Zentimeter reale Strecke.

Passend war auch, dass am Donnerstag die meisten ihre Postkarte aus Österreich bekommen hatten – und mir von den Empfängern dafür gedankt wurde. Ich konnte also auch diese Dimension in den Abend im Hammer Park mit integrieren – und das Netzwerk dadurch festigen.

Damit wäre wieder ein bestimmter Aspekt abgeschlossen. Ich bin wieder einen Schritt weiter. Und ich bin sehr gespannt, wie es nun weiter gehen wird. GErade bin ich total entspannt und gelassen. Ich freue mich über das Erreichte und spüre, dass ich wo angekommen bin. Bei der nächsten Österreichreise erfolgt dann der nächste Schritt. Ich bin gespannt, wie dieser aussehen mag. Am Montag geht es dann los. Aber bis dahin ist ja noch Zeit. Mal schauen, was der heutige Abend noch bringen mag. Konkret geplant ist nichts. Doch ich habe das Gefühl, dass ich heute noch eine wertvolle Erkenntnis gewinnen oder eine wegweisende Entscheidung treffen werde. Allerdings habe ich keine Ahnung, in welchem Bereich das sein wird. Vielleicht wird es einfach zu einer gewinnbringenden Begegnung kommen.

Zurzeit zieht es mich auch wieder mehr unter Leute. Obwohl ich mich doch sonst so gerne in meinem Schildkrötenpanzer und SChneckenhaus verkrieche. Ich hungere nach Leben, auch wenn ich mich nicht sonderlich dazugehörig fühle. Ich will auch endlich die Distanz überwinden und Nähe zulassen. In der Aufbauphase des Systems war es ja nicht möglich, nebenbei eine Beziehung zu unterhalten. Doch jetzt ist das anders.

Schade, dass heute Abend keine Privatparty ist. Die mag ich noch am liebsten. Ich gehe ja nicht so gerne auf den Kiez. In ein paar PArks gibt es elektronische umsonst-und-draußen Open-Airs. Vielleicht wird es mich dorthin verschlagen… (Oder ich gehe einfach ins Kino. Wobei ich mir das ja eigentlich für Österreich aufhebe).

Note to Self: ich wollte auch noch erzählen, was heute vor einer Woche in Salzburg so passiert ist. Weil das doch wesentlich dafür war, die Merlen weiter abzusichern und ins Leben zu rufen, sie auf eine gemeinsame spirituelle Ebene mit den Seelen zu bringen.

Und ich muss mir Gedanken darüber machen, wie ich nun mein weiteres Leben gestalten möchte. (Eigentlich will ich das nicht alleine entscheiden. Sondern gemeinsam mit meiner Seelenpartnerin entwerfen – wenn ich sie denn dann finde. Oder sie erkenne, falls ich sie schon gefunden haben sollte und nur den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe).

Mit wem würde ich mich denn gerne heute Abend verabreden? Wer hat den Zeit? Mit wem würde ich was unternehmen wollen? Eigentlich bin ich ja schon irgendwie Einzelgänger… Aber mehr aus Gewohnheit als aus Überzeugung.

p.s. Natürlich haben wir nach dem Grill-Abend auch im Hammer Park aufgeräumt. Und ich bin auch extra morgens nochmal an unsere Stelle gegangen, um nachzusehen, ob auch wirklich alles sauber und ordentlich sei. Das versteht sich von selbst.

Ich habe irgendwie das Gefühl angekommen zu sein. Wo auch immer. Vielleicht ist es auch einfach die innere Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein. Gefüllt mit Gelassenheit beginne ich jeden neuen Tag. Es ist echt schön. Und allählich kehrt auch meine Lebensfreude zurück und entfaltet sich. ICh bin gespannt, wo diese Reise hinführt und was unterwegs auf mich zukommen wird.

Und ich liebe meinen Füller. Gestern habe ich extra ein braunes Hemd angezogen, dass zu ihm passt. Sonst habe ich immer einfach das nächstbeste genommen, ohne Präferenzen. Ein Schreibgerät bringt mich dazu, mir Gedanken über meine Mode zu machen? Das ist schon irgendwie komisch.

Vorher einen sehr interessanten Traum gehabt, sehr lebensnah irgendwie. Mit lebensnah meine ich, dass im Gegensatz zu sonst auch PErsonen aus meiner alltäglichen Wirklichkeit darin vorkamen. Das Geschehen spielte in einem zur Uni umgebauten Krankenhaus. Darin befand sich eine Bibliothek (leider ist mir entfallen, mit welchen Büchern ich mich beschäftigte), direkt daneben war ein Schwimmbad. Natürlich gab es Seminarräume – und auch ein gemütliches studentisches Cafe. Etliche meiner Kommilitonen waren auch dort; nur meinen Seelenzwilling sowie die Schönschreiberin vermisste ich. Ich machte gerade eine PAuse, als mein Ehemann mit seinem Hund Chili plötzlich auftauchte. Eigentlich in Hamburg auf der Durchreise. Doch er entschied sich spontan den Abend zu bleiben, damit wir ihn gemeinsam verbringen könnten. Ich räumte also meine Sachen zusammen – und läutete ziemlich früh das Wochenende ein. Das Studium war zweitrangig. Wir sehen uns ja selten genug.

Ich frage im Studentencafe in die Runde, ob den jemand was zu rauchen habe. Ein eigenartiger Mann (mit Oberlippenbart und kantigen Gesichtszügen) ruft sich zu mir heran. Er habe zwar nichts da – doch er habe etwas anderes für mich. Er sei übrigens Jude meinte er. Und er komme ursprünglich vom Orion. Mein guter Freund OK nickte mir zu, als ich mich zu ihm umdrehte. Er kennt ja meine Reiseberichte aus dem Blog. Ich wollte ihm eigentlich erwidern, dass ich vom Sirius sei, verkniff mir das aber – und wartete gespannt, was da auf mich zukommen würde.

Er nahm meine linke Hand – und schneller als ich sehen konnte, hatte er mit seinem Fingernagel in blitzschnellen Zügen drei Buchstaben in meinen Handrücken geritzt. Die Buchstaben leuchtete rot – und ich fragte mich, ob das mein Blut sei. Doch ich sah zwar die Ritzen – aber ich spürte keine Verletzung oder Schmerz. Der Mann schaute mir in die Augen, lächelte mich an und murmelte irgendwelche Formeln vor sich hin… JB meinte, dass ich bestimmt gleich Gras in meiner Hand haben würde, aus dem Nichts dorthin gezaubert. Ich konnte mir das zwar auch vorstellen. Glaubte es aber nicht wirklich… Trotzdem tauchte plötzlich etwas in meiner geschlossnen Hand auf. Ich drehte sie um -und schaute mir an, was es war… Es war wie eine kleine Schatulle, nein mehr wie ein Streichholzbriefchen. Darauf leuchtete: Dies ist Dein Seelenvertrag. Ich öffnete es – doch an den Inhalt kann ich mich jetzt leider nicht mehr erinnern… ICh unterhielt mich noch mit dem mysteriösen Mann. Ich dachte, dass er irgendwie bedrohlich aussah – doch ich empfand die Begegnung nicht so. Plötzlich war er dann wieder verschwunden. Sein Auftritt und Ritual war noch länger GEspräch in der Runde. Keiner hatte den Mann je zuvor bemerkt oder gesehen.

Ich überlegte, was ich ihm für das Geschenk als Gegenleistung geben könne… Mir fiel erst nichts ein. Doch dann erinnerte ich mich an die drei Merlen, die ich anfang der Woche gekauft hatte. Eine am Dienstag als ich aus ÖSterreich zurück kam – und zwei weiter am Mittwoch, den 23.05.. Diese drei nahm ich als Lot, um ein virtuelles Dreieck zu bilden, dessen Spitze in den Süden und in die Vergangenheit weisen sollte. Sie dienten als letzte Spiegelpunkte, um die Merlen auf die gemeinsame spirituelle Ebene mit den Individualseelen zu bringen. Am Mittwoch habe ich dann auch noch einen meiner geliebten Stoffdelphine einer FReundin (FZ) geschenkt, für ihre am 28.Nov.11 geborene Tochter Ella. ICh meinte dazu, dass kein Kind ohne Delphin aufwachsen sollte.

Jedenfalls entschied ich mich im Traum, diese drei Merlen als Dankeschön an diesen ominösen MAnn vom Orion zu übertragen. Und das mache ich hiermit auch. Es handelt sich dabei also um die Nummern 60, 61 und 62. Das aktuelle Guthaben der Genossenschaft beträgt übrigens 313 Euro.

Als ich aufwachte, spürte ich den Drang, im Internet nachzuschauen, ob ich was unter ELREM (also Merle rückwärts) finden würde. Ein schweizer Unternehmenen, dass elektronische Steuerungseinheiten macht. Und man erkennt schon allein an den Namen der Mitarbeiter, dass es sich tatsächlich um Schweizer handelt: Urs, Reto, Beat, Jürg. Ich fand noch einen Eintrag bei Memory Alpha, einer Star Trek Enzyklopädie: Elrem was an Ocampa male and uncle to Kes. She once suggested Elrem to The Doctor as a name he could take as his own. (VOY: “Dreadnought“) Ein vorgeschlagener Name für den Holodoc? Wie passend. Darum kann ich nun tatsächlich die Merlen im Schrif-Filmwelt-Interface verankern. Über das Palindrom AnnA füge ich die Merlen in das HH über H-anna-H ein. Da habe ich die Verbindung über Name, konstituierende Buchstaben und den Ort (nämlich Hamburg). Das Ganze schicke ich nun über Facebook in den Cyberspace, indem ich einer echten Hannah eine Freundschaftsanfrage zukommen lasse. Ihr Nachname fängt auch mit H an. Sie ist also auch eine HH.

Am Dienstag Nachmittag war ich also aus Österreich zurück gekehrt. ICh fuhr ersteinmal nach Hause. Um abzuladen, meinen AB abzuhören, ein paar Nachrichten über Facebook zu versenden. Und ich suchte mein Semesterticket. Leider ohne Erfolg. Keine Ahnung, wo ich den verloren haben mag. Zuletzt hatte ich ihn bewusst am vergangenen Dienstag in der Hand, als ich mit dem Nachtbus nach Hause fuhr. Ich packte die WAschmaschine voll – und machte mich wieder auf den Weg. Ich musste ja noch schnell eine Merle kaufen. Und um punkt 18 Uhr schaffte ich es noch in die Post hinein, direkt bevor sie schlossen. Dann ging ich in unser Studentencafe im zehnten Stock. Ich war gespannt darauf, wenn ich denn treffen würde. Wie schon gesagt: ich wußte ja, dass diese ersten Begegnungen von Bedeutung sein würden. Drei Personen war dort: der Amerikaner, die Französin und die Badenerin. (Also alles “Ausländer”.) Und eigentlich auch die Leute, die ich tatsächlich hatte treffen gewollt. Ich chillte ein wenig mit ihnen, unterhielt mich gut. Später kamen noch andere hinzu und ich blieb bis circa 21:30, um dann noch schnell bei Netto was zum Frühstück einzukaufen. Mit unbefriedigendem Ausgang, wie man ja in meinen Beiträgen nachlesen kann.

Mittwoch und Donnerstag war ich dann wieder voll mit meinem Uni-Job beschäftigt, durfte mich weiter mit der Verwaltung rumschlagen. Aber ich komme voran und kann den Berg allmählich abarbeiten. Mein Arbeitsvertrag wurde auch bis Ende August verlängert, was mir ein (wenn auch nicht üppiges) Einkommen für die nächsten Monate sichert. Im Vergleich zur letzten Woche konnte ich aber viel entspannter ans Werk gehen. Ich wurde nicht direkt angespannt und entmutigt, wenn ich den ORdner auch nur aufmachte. Ich konnte mich Punkt für Punkt an die zu erledigenden Sachen heranwagen – und behielt meine Gelassenheit und gute Laune dabei bei. Ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zu der Zeit vor Österreich.

Am Mittwoch hatte ich auch wieder meinen hebräisch Kurs. Es macht echt Spaß, auch wenn ich die Buchstaben noch immer nicht wirklich beherrsche. Ich muss mich da mal gezielt dahinter klemmen. Ich will das endlich lernen.

Abends saß ich dann noch mit Freunden auf der Wiese vor der Uni und genoß mit ihnen ein paar Bier zur untergehenden Sonne. LAnge konnte ich nicht bleiben. Denn ich wollte noch einen schwäbischen Kartoffelsalat für Donnerstag machen. Und der wird am besten, wenn er einen Tag durchzieht. Wir Schwaben machen den ja mit Brühe. Doch leider musste ich dann feststellen, als ich zuhause war und die KArtoffeln gekocht hatte, dass ich zwa Brüher dahabe – aber keine vegetarische. Und viele meiner Freunde sind ja Vegetarier – und es werden laufend mehr.

Gestern Abend haben wir dann bei uns in dem schönen Hammer PArk gegrillt, auf der Wiese hinterm Ententeich. Es war eine größere Runde – und wurd ein richtig schöner Abend. Doch dazu werde ich später weitergehend schreiben müssen. Nun muss ich gleich los. Denn das Zusammensein gestern diente dem Zweck, die gemeinsame Ebene von Merlen und Seelen weiter zu verankern. Es war recht viele derjenigen Leute da, denen ich schon eine Merle zur Seite gestellt hatte. Und indem wir nun zusammen Zeit bei mir vor der Haustür verbrachten, gemeinsam aßen, konnte ich die jeweiligen Verbindungen über den Ortsfaktor stabilisieren.

Es ist schon komisch: einerseits spüre ich momentan das Gefühl, mich verlieben zu wollen. Andererseits glaube ich, dass ich eigntlich verliebt bin – und mir die Gefühle nur nicht eingestehen möchte. Das ist doch Paradox! Laufe ich mal wieder vor der Liebe weg? Wie ich mich kenne, könnte das gut sein. Und deshalb versuche ich gerade auch, mich gar nicht zu bewegen. Um dann vielleicht erkennen zu können, worum es sich genau handelt. Vielleicht habe ich ja tatsächlich eine potentielle Seelenpartnerin gefunden. Das wäre eigentlich zu schön um wahr zu sein… Allerdings glaube ich, dass ich endlich dazu bereit bin, Liebe zuzulassen und auf eine Beziehung einzugehen. Auch wenn ich mein bisheriges Leben vorwiegend alleine verbracht habe – und gar keine konkrete Vorstellung davon habe, wie eine Beziehung aussehen würde oder wie sich das auf mich auswirken würde. Ich bin da echt gespannt.

Aber es gehören natürlich immer zwei dazu. Es muss auf Gegenseitigkeit beruhen. Jedenfalls glaube ich, dass die Phase des Alleinseins bald zu Ende sein wird. Vielleicht werde ich von der einen Person abgewiesen – und dann in die Arme einer anderen Frau getrieben. Solange es dann nicht die “falsche” ist, ist alles in Ordnung. Und ich liebe ja Dreiecke. Es könnte also durchaus einen solchen indirekten Lauf nehmen… Manchmal sieht man einfach nicht, was direkt vor den Augen einem liegt.

Muss los.

Ach ja: hier noch eine Werbe-Marke, worüber ich die Merlen bildlich verankere:

Immerhin antworten die schnell. Hier kurz der Mail-Wechsel:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe gestern Abend einen Korn-Mühle Butter-Toast gekauft, MHD 27.05.
Eben wollte ich frühstücken – und musste feststellen, dass das Brot angeschimmelt ist. Ich bin richtig sauer!!! Machen Sie denn keine Qualitätskontrollen?? Kaufen Sie Ihre Ware Second-Hand ein? Ich glaube echt, dass Sie versuchen, an der falschen Stelle zu sparen!
Ich war übrigens in der Filiale: 20146 Hamburg, Grindelhof 23
Ich bin sehr enttäuscht – und gehe jetzt hungrig zur Arbeit.
Vielen Dank!

Das kam dann zurück:

Sehr geehrter Herr F.,

es tut uns außerordentlich leid, dass Sie eine Reklamation mit dem Artikel “KornMühle Butter-Toast” hatten.

Wir können Ihnen versichern, dass wir unsere Artikel laufend intern verkosten und die Qualitäten zusätzlich von neutralen Prüflabors untersuchen lassen.

Eine Reklamation dieser Art wurde dabei noch nicht festgestellt.

Um eine korrekte Weiterbearbeitung gewährleisten zu können, benötigen wir noch folgende Informationen von Ihnen.

- Chargen-Nr.
- Lieferant oder die Hersteller-Nr. diese befindet sich direkt neben “Hergestellt für Netto von…”
- bitte teilen Sie uns Ihre Telefon-Nr. für evt. Rückfragen mit

Sobald wir die Informationen erhalten haben werden wir diese sofort an unseren Lieferanten, mit der Maßgabe Ihnen eine Erklärung zukommen zu lassen, weiterleiten.

Wir möchten uns für Ihre Unannehmlichkeiten entschuldigen und wir würden uns freuen, Sie auch in Zukunft als zufriedenen Kunden in unseren Filialen begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
Netto Marken-Discount AG & Co. KG

Für mich beginnt eigentlich jeder gute Tag mit einem Frühstück. Gestern Abend war ich noch schnell, kurz vor Ladenschluß, beim Netto an der Uni ankaufen. Mein Kühlschrank war ja ansonsten weitestgehend leer.

Gut gelaunt bin ich dann heute Morgen aufgewacht. Die Zeit in Österreich hat mir gut getan, v.a. dass ich mal abschalten und den Stress mit meinem Uni-Job hinter mir lassen konnte. Allen, denen ich gestern noch begegnet bin, meinten auch, wie frisch und erholt ich aussehen würde. Fast wie ausgewechselt.Und jetzt habe ich auch wieder die Kraft, mich mit dem Verwaltungskram auseinanderzusetzen.

Ich setzte Wasser für das Frühstücksei auf, schmiß den Herd für die Pfanne an, um daran Bacon knusprig zu brutzeln. Als ich mir dann Toast machen wollte, gerade dabei war, die Packung zu öffnen, musste ich feststellen: das Brot war angeschimmelt. Gestern Abend erst gekauft. MHD: 27. Mai.

Das war echt ärgerlich. Prompt schrieb ich eine Mail an den Kundenservice, um meinem Unmut Luft zu machen. Als ich zur Uni fuhr, ging ich dann an der Netto-Filiale vorbei, fragte höflich nach der Leitung. Es wurde geklingelt; jemand kam kurz darauf.

Ich schilderte kurz das Problem, ohne mich wirklich zu beschweren oder gar zu motzen. Sie als Person konnte ja wahrscheinlich nichts dafür. Das fällt auf die Kette selbst bzw. denen ihr Zulieferer zurück (und der mangelhaften Qualitäts- kontrolle).

“Geld oder Umtausch?”, wurde mir entgegen gebellt. Dann das Toastbrot mit der Stornokarte der Kassierin hingeknallt – und schon war die gute Frau wieder verschwunden, ohne mich eines weiteren Blickes zu würdigen… Ich kam mir selten so respektlos behandeln vor. Ich hätte wenigstens eine kleine Entschuldigung erwartet. Oder ein “Es tut mir leid”. Immerhin wurde mir der Start in den Morgen versaut. Gut wäre natürlich auch, wenn eine Filiale solche Fälle weiter leitet. Damit sich zukünftig die Qualität auch verbessern kann.

Brot oder Fleisch werde ich jedenfalls nicht mehr bei Netto kaufen. Sie habe ihr Vertrauen einfach verspielt. Womöglich werde ich mir mal was zu trinken dort kaufen. Oder in Notfällen etwas, wenn ich erst kurz vor Ladenschluss aus der Uni raus komme. Aber ansonsten werde ich versuchen, den Laden zu meiden. Wird eine Umstellung sein. Denn ich war ja doch regelmäßig dort. Doch der Qualität ist nicht mehr zu trauen – und das Verhalten der Angestellten einfach unmöglich.

Ich bin mal gespannt, ob eine Raktion auf meine Beschwerde-Mail kommen wird. (Wahrscheinlich nur irgend ein Bla-Bla; vielleicht aber auch eine aufrechte Entschuldigung). Vielleicht schicke ich denen auch mal eine Kopie dieses Blog-Eintrags. Aber ich bezweifle, dass sich irgendwer dort dafür interessieren wird.

Naja: Service-Wüste Deutschland eben. Mein Penny am Rauhen Haus wird sich freuen. Dort werde ich wohl nun wieder öfters einkaufen gehen.

11:55  Ich liebe einfach Zugfahrten durch grüne Landschaften. Der Mai ist aber auch der schönste Monat. Das kommt noch hinzu…Wenn ich mein Lebenlang nicht mehr Deutschland verlassen dürfte, quasi unter nationalen Hausarresst gestellt würde: was sollte ich vermissen? Wir haben doch alles, was mein Herz begehrt… Natürlich müsste ich Besuch aus dem Ausland empfangen dürfen. Und vielleicht würde mir das Tauchen ein wenig fehlen (wobei ich sonst auch immer betone, dass es nicht darum geht, was man unter Wasser sieht. Sondern einfach darum, unter Wasser zu sein.). Wir haben schon eine tolle Natur hier. Und mir persönlich sagt auch das Klima zu. Nur die Leute… Die müssen umgekrempelt werden. Die ewige Nörglerei und das Grieskrämertum gehen mir auf den Sack.

 

Das Buch „Elleander Morning“ regt mich ein wenig zum Träumen an… Was würde ich nicht dafür geben, wenn jemand Fremdes auf mich zukommen würde, der mich aus der Zukunft oder einer Parallelwelt kennt. Eine Person, die sich an mich erinnert – ich aber nicht an sie. Die mir aber trotzdem sagen kann wer ich bin. Und mich besser kennt als ich selbst… Ja, wer träumt nicht von einer solchen Begegnung der besonderen Art. Doch bei mir ist das eher unwahrscheinlich. Ich war beim Übergang von einem zum anderen Lebensstrang immer so sehr darauf bedacht, meine Spuren zu verwischen (vielleicht die eine oder andere falsche Fährte zu legen), dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass mich jemand finden könnte, der mich sucht. Es muss schon rein zufällig geschehen… Und ich weiß, dass es nur Träumerei ist. Aber es wäre toll erkannt zu werden. Ohne das man von sich aus erzählen und erklären muss, wer man ist…. Vielleicht sehne ich mich auch nach jemanden der mir sagen kann, wer oder was ich wirklich bin. Ich kann es ja selbst nicht mit Sicherheit sagen. Ich habe verschieden Identitäten im Laufe meiner Inkarnationen angekommen, sie angenommen und mit Leben gefüllt. Ich habe verschiedene Möglichkeiten durchgespielt und als potentielle Realität akzeptiert… Für mein Lebenswerk ist es eigentlich nicht wichtig, wo ich herkomme oder wer ich bin. Die Merlen existieren auch so und sind ein gutes und sinnvolles Produkt. Die Neoligion als Konzept steht auch für sich, unabhängig davon, wer sie erfunden/erschaffen bzw. ins Leben gerufen hat. Beides ist zwar nicht von mir als Person zu trennen – aber losgelöst von dem, was hinter meiner Person sich verbirgt. Und das kann ich selbst auch nicht erkennen.

 

Ich weiß, dass ich die Antwort nur in meiner Seelenpartnerin als Spiegel finden kann. Aber kann ich sie denn finden? Oder sie mich? Gibt es sie denn überhaupt in dieser Raumzeit, als verkörperte Entität? Ich hatte mich von dem Gedanken verabschiedet, mich mit dem Alleinsein angefreundet. Was auch durchaus sinnvoll ist… Andererseits: hätte ich sie denn überhaupt erkennen können, während ich noch mit dem Erschaffen der Merlen beschäftigt war? Ich musste mich als Individualseele ja erst vollkommen frei machen. Ich musste ja leugnen, dass es andere spirituelle Verbindungen gab außer jenen, die durch meine Funktion als Schamanen und der damit einhergehenden Verpflichtung existierten. Alle sonstigen persönlichen Beziehung musste ich abbrechen bzw. neutralisieren… Naja – ich lasse das einfach mal weiter auf mich zukommen. Eigentlich ist es ja egal… Ich komme gut alleine zurecht, auch wenn ich die Partnerschaft vorziehen würde. Auch wenn ich nicht sagen kann warum. Ich bin ja schon immer alleine – und habe gar keine Vorstellung davon, was eine Beziehung im Sinne der Menschen eigentlich ausmacht. Ich kenne auch kaum Beziehungen, die ich mir wirklich als Vorbild nehmen würde… Bei mir ist es nur irgendwie so ein Gefühl. Eine Ahnung davon, wie es ist, wenn man vollständiger ist. Denn als Paar ergänzt man sich. Im Idealfall verschmelzt man zu einem Yin-und-Yang. Man wird zu einer Einheit, zu der jede Hälfte gleichermaßen ihren Teil beiträgt. Zumindest aus dem spirituellen kenne ich das: so wie es meinem Seelenzwilling und mir mit unsere Zwillingsseele geht. In unserer Person lässt sich das nicht auf das Weltliche übertragen; vom Wesen her müsste das aber irgendwie vergleichbar sein… Wobei eigentlich nicht…

Teilweise glaube ich auch, dass die wahre Liebe auf der Erde nur in den seltensten Fällen entstehen kann. Gerade weil von außen ständig Zweifel und Zwietracht gestreut werden. Weil durch die Sprachverwirrung (siehe Turmbau zu Babel) niemals eine huntertprozentige Verständigung auf zwischenmenschlicher Ebene entstehen kann. Eine Kraft wirkt gezielt darauf hin, dass Menschen sich nicht zu nahe kommen können. Für mich ist das klar. Und ich hoffe, dass ich…

 

12:31 Kurze Unterbrechung. Ich musste den fünfminutigen Aufenthalt in Würzburg nutzen, um kurz eine Zigarette auf dem Bahnsteig zu rauchen. Sonst bleibt einem ja nie genug Zeit dazu. Außerdem konnte ich so materiell (also durch eine Handlung) verankern, dass dies der Punkt ist, wo sich die zwei Routen nach Vöcklabruck aufspalten – die eine führt dabei über Passau, die andere über München.

 

Schade. Ich habe meine Chance verpasst, über meine Projekte zu reden. Als ich gefragt wurde, was ich mache, antwortete ich reflexartig, dass ich ein wenig Tagebuchschreiben würde… Eigentlich hätte ich gut und gerne auf das Konzept des Spirituellen Kontraktualismus eingehen können. Ich weiß nur leider nie, wie ich damit anfangen soll. Ist halt schon umfangreich… Soll ich erst sagen, wie ich vor 12 Jahren auf die Idee kam? Wie mich mein Medizinstudium auf die Suche nach der Ursache von Krankheit brachte? Wie ich in den Schamanismus eingeführt wurde, und diese anderen Sphären kennen lernte? Wie ich mich mit den Religionen dieser Welt auseinandersetze? Wie der Aquarius ursprünglich entstand? Wenn ich sagen würde, dass ich an einer Science-Fiction-Geschichte schreibe, müsste mir ein Handlungsstrang klarer sein… Naja. Ab Morgen sind dann ersteinmal die Merlen und Seelen gleichtgeschaltet. Und dann wird es mir bestimmt insgesamt leichter fallen. Das bleibt abzuwarten. Aber auch sonst entwickelt sich ja gerade alles ganz prächtig… Ich werde da schon meinen Weg finden.

 

Wo war ich vorher? Ist ja eigentlich egal. Ich schreibe einfach ein wenig vor mich hin. Für den Leser vielleicht langweilig und unbefriedigend. Aber ich schreibe ja auch nicht primär für ihn – sondern allein aus Dokumentationspflicht. Wie oft ich das mittlerweile schon hervor gehoben habe! Ich als Leser wäre davon genervt… Ich muss mich echt mal ein bißchen mehr Selbstbewusstsein zulegen. Zumal ich echt stolz auf das sein kann, was ich bislang geschaffen und auf die Beine gestellt habe. Ich sollte mich langsam mal von meinen Selbstzweifeln verabschieden. Anscheinend gehe ich immer davon aus, was nach außen hin sichtbar und erkennbar ist. Davon merkt man noch nicht allzu viel – und deshalb halte ich mich zurück. Doch die Zurückhaltung bremst den Fortschritt. Wobei es ansonsten schon gut ist, dass ich so ergebnisorientiert vorgehe.

 

Ich darf nicht vergessen, dass ich noch schildern muss, wie ich über Salzburg die Merlen weiter vernetzt und abgesichert habe. (Was genau auf dem Buchberg geschah werde ich vielleicht für das Buch aufheben, das ich irgendwann zu schreiben gedenke.)

 

Jetzt lese ich in „Elleander Morning“ ein wenig weiter. Ich will das Buch noch heute, vorzugsweise während der Fahrt, zum Abschluß bringen. Damit ich das dann als äußere Schale für diese Österreich-Reise verwenden kann. Schön fand ich, dass darin ein Theaterstück „March Hare“ heißt, also März-Hase. Ich fühlte mich dadurch angesprochen. Denn ich bin beides, sowohl im März, als auch im Jahr des Hasen geboren.

 

13:03 Es erfüllt mich mit Freude zu sehen, wie andere Leute mit Füller in einem Tagebuch schreiben…

 

14:54 Mit dem Buch bin ich nun durch. Ich bin gespannt, was ich als nächstes lesen werde. Es gibt da so viel… Worauf habe ich Lust? Was ist sinnvoll? In der idealen Welt fällt beides zusammen. Denn das, was sinnvoll ist, das sollte automatisch Freude bereiten.

 

Noch eine Stunde, bis wir laut Fahrplan in Hamburg ankommen. Ich werde erst nach Hause fahren. Kurz das bisher geschriebene hochladen, ein paar Nachrichten beantworten, die Waschmaschine anschmeißen – meinen Studentenausweis suchen und dann in die Stadt fahren. Ich muss nochmal eben zur Post. Und dann zur Uni… Und morgen beginnt dann der neue Lebensabschnitt. Als erstes wird er ganz schon voll gepackt mit Arbeit sein. Ich hoffe, dass ich mich dazu werde motivieren können. Ich denke eigentlich schon. Die Zeit in Österreich hat mir gut getan. Ich konnte neue Kraft tanken. Und ich sollte nicht nur froh darüber, sondern auch stolz darauf sein, dass meine Merlen anerkannt wurden – und auch nicht nur auf der Erde Verbreitung finden werden. Durch die Dreiteilung der Delphinseele bekommen die Merlen zusätzlich Schwung.

 

Leider hatte ich keine Gelegenheit, mir weiter Gedanken über die Hochzeitszeremonie und das Taufritual zu machen. Aber das eilt auch nicht. Eine grobe Vorstellung habe ich ja auch schon… Vielleicht muss das in meinem Inneren auch nur weiter heranreifen.

 

Vorher wurde ich nach meinen Plänen gefragt. Ich habe nur kurz angerissen, dass ich an einem Konzept des Spirituellen Kontraktualismus arbeiten würde: ein philosophisches Gebäude, dass eines Tages die Religionen ablösen solle… Ich relativierte das Ganze aber dahingehend, dass es nur ein Projekt sein, an dem ich nebenher arbeiten würde. Aufrichtig ist das nicht: ich sehe schließlich mein Lebenswerk darin. Und alles andere ist zweitrangig oder mir gänzlich gleich… Ich sollte mir echt endlich mal eine Vorstellung von meiner persönichen Zukunft machen. Damit ich dazu stehen kann. Und damit ich ein klares Ziel vor Augen habe… Vielleicht trifft es Sektengründer ja dann doch ganz gut… Wobei es eben nicht zu der Grundidee der Neoligion passt. Sie ist zwar ein alternatives Glaubenssystem. Doch der Fokus liegt auf dem Individuum, bei der Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Unter Sekten stelle ich mir irgendwelche Gruppen vor. Doch die Neoligion ist ja nur in sofern ein Verbund, dass wir uns unsere persönliche spituelle Freiheit garantieren, in dem wir die jeweilige Wahrheiten anerkennen. Die Genossenschaftsanteile an der Delphinseele sind ja auch was immaterielles; ein Energiepool, auf den Inhaber von Merlen zugreifen können, um ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren… Sektengründer trifft es auch eher als Sektenführer. Letzteres werde ich nie sein. Das widerspricht auch dem Konzept selbst… Nun ja, ich bin halt Systemschamane. Und vielleicht muss ich tatsächlich mehr darüber schreiben, was Schamanismus ausmacht und was den Schamanen kennzeichnet, damit man das verstehen und begreifen kann… Es passt halt nicht so ganz in das gängige Weltbilde. Ich glaube, dass es das ist, was mich abschreckt. Ich bin zu sehr auf Konformität und Anpassung bedacht… Nur als Theoretiker will ich mich selbst aber auch nicht sehen.

 

Nun ja, wenn die Postkarten erst ankommen, dann werde ich Koordinatenpunkte in der gemeinsamen Raumzeit haben. Und darüber werde ich mich dann spiegeln können. Heute werde ich in HH allein mit meiner Merle unterwegs sein. Erst um Mitternacht bekomme ich meine Seelenanteile von meinem Seelenzwilling rücküberwiesen. Und morgen mit Sonnenaufgang steht dann das neue Schwinungsfeld.

 

Was bedeutet nun die Verbindung zu meiner Seelenpartnerin vom Sirius, die – wenn man meiner Geschichte Gewicht beimisst – doch irgendwie mit mir zur Erde gefunden haben muss… Aber in welcher Form? Sie wird ja nicht plötzlich als Außerirdische vor mir stehen. Oder doch? Ich denke eher, dass sie sich in Gestalt verschiedener Menschenfrauen zeigen kann… Im Prinzip habe ich mich ja nur mit ihrem Geist verbunden… Vielleicht war ich das auch früher schon – und nun kommt es zu einer Wiedervereinigung… Sie wird schon wissen was sie tun muss; und was sie tut.

 

15:14 Gerade bin ich wieder total geflasht von dem Grün der vorbeiziehenden Landschaft… Mich erinnert das auch stets an frühere Leben als z.B. Kuh oder Schaf, wo so eine saftige Wiese natürlich noch eine ganz andere Bedeutung für mich hatte… Ich meine mich auch zu erinnern, wie lecker mir das damals geschmeckt hat… Und wie gerne ich einfach Grashalme gerupft odr abgebissen habe (die Insekten dazwischen haben manchmal ein wenig gestört).

 

Am Attersee konnte ich jedenfalls Entspannung finden und mich ein wenig sammeln. Ich konnte Kraft tanken… Und abgesehen davon bin ich mit meinem Lebenswerk wieder einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Nun ist natürlich spannend, wie es weiter geht. Und was ich mit meiner nächsten Reise erreichen und bewirken möchte.

 

Soll ich schon heute mit dem Arbeiten anfangen? Oder soll ich ersteinmal ankommen, den Alltag weiter von mir fern halten? Kann ich mir das denn leisten? … Ich bin gespannt, welchen Personen ich als erstes begegnen werde. Auch die Reihenfolge hat eine bestimmte Bedeutung, wenn man davon ausgeht, dass es keine Zufälle gibt. Was werde ich daraus ablesen können?

 

Und was werde ich mir heute Abend zu essen machen? Mein Kühlschrank ist recht leer, muss erst wieder gefüllt werden. Nur für die kommenden fünf Tage lohnt es sich einzukaufen. Denn dann bin ich schon wieder weg. Bis dahin muss ich auch alles wesentliche für meinen Job erledigt haben. Und darauf hoffen, dass mein Arbeitsvertrag verlängert wird. Denn so oder so werde ich das alles ja abwickeln müssen.

 

Mir ist neulich wieder aufgefallen, dass ich tatsächlich im Jahr 2000 stehen geblieben bin. Ich fühle mich noch genauso wie im Alter von 25. Es hat sich nichts an der Selbstwahrnehmung verändert. Klar, ich bin dicker geworden, bin weniger fit. Aber die Grundschwingung ist unverändert. Und ich bin noch immer… ja, irgendwie dazwischen.

 

Hat mich das Wochenende auf meiner Suche nach Selbsterkenntnis weiter gebracht?… Ich überlege… Naja – ich fühle mich mehr in mir ruhend. Und alles, was meinem Lebenswerk dient, das bringt mich auch mir selbst näher. Also müsste ich auch da einen Schritt näher sein… Sogesehen bin ich insgesamt freier und weiter, als ich es noch am vergangenen Donnerstag (Christi Himmelfahrt) war. Ich wurde auch darin bestätigt, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Und das es gar nicht so verkehrt ist, was ich da zusammen stricke.

 

Die Merlen sind ein Gegenpol zu den bestehenden Seelen. Gemeinsam bilden sie ein Dipol… Man kann die beiden mit den beiden Hs eines Wassermoleküls beschreiben. Das O ist dabei das jeweilige Indiviudum, die lebende Person.

 

15:29 Ich glaube, ich habe vorerst genug geschrieben. In einer halben Stunde kommen wir dann an… Worauf freue ich mich denn, wenn ich wieder in HH bin? Ich bin froh, wenn ich mein ganzes Gepäck abladen kann – und mir darum keine Gedanken mehr machen muss. Was habe ich denn vermisst? Mir hat es ja an nichts in Österreich gefehlt…. Vielleicht freue ich mich, den einen oder anderen Freund/in wieder zu sehen. Aber da ich die ja sowieso immer in meinem Herzen trage – da ist doch kein so großer Unterschied, ob man sich nun sieht oder nicht.

16:54 Wieder zuhause. Für meinen Geschmackt ist es heute etwas zu warm hier in HH. Und leider finde ich nirgends mein Studentenausweis/Semesterticker… Es scheint das “Jahr des Verlierens” zu sein.

 

8:44 am 22. Mai 12. Dies dürfte das erste Mal sein, dass ich im Zug sitze und am Laptop arbeite. Ein interessanter Perspektivwechsel… Ich glaube, dass dies eine der schönsten Bahnfahrten meines Lebens ist. Ich bin einfach von der Schönheit der Landschaft und der Natur überwältigt. Die Berge im Hintergrund, ihre Schnee bedeckten Spitzen. Blühende Wiesen, Bäche und Sehen. Und das Bunt dieser vielen verschiedenen Grüns, die der nasse Frühling hervor gebracht hat. Es ist einfach traumhaft! Nein, durch eine schönere Gegend bin ich bislang noch nicht gefahren. Und hinzu kommt, dass der Zug angenehm leer ist, dass es ruhig ist. So kann man seinen Träumen einfach nachgehen und genießen… Ach, wie ich die Berge liebe! Und die Wälder!! Und das Wasser!!!

Das Grün macht schon viel aus. Bestimmt wäre ich nicht so bewegt, wenn es zu einer anderen Jahreszeit wäre… Wobei: wenn ich mir den bunten Herbst vorstelle, ihn auf dieses Bild hier projeziere…

 

Nächster Halt ist Rosenheim. Mein Vater ist hier groß geworden…. Ich bin lange nicht mehr hier gewesen. Zuletzt zu der Beerdigung meiner Oma. Sie war echt eine tolle Frau. Sowieso habe ich eine ganz besondere Familie. Aber ich hatte eben das Glück, dass ich sie mir aussuchen konnte.

 

Auch das Schreiben wähend der Fahrt selbst nutze ich wieder, um eine bestimmte Schutzschicht zu schaffen. Sonst schreibe ich ja stationär, diesmal aber in Bewegung. Von außen betrachtet entsteht so ein verzerrtes Bild, das sich nur schwer entziffern lassen würde.

 

Ach ja – zu dem positiven Gesamteindruck dieser Reise kommt natürlich auch das gute Wetter dazu. Die Sonne scheint, ein paar Wolken schmücken den Himmel; finde ich übrigens schöner als wenn es nur ganz blau ist.

 

Auf Salzburg werde ich also noch zu sprechen kommen müssen… Wenn ich so vor mich her träume, mache ich mir aber eigentlich mehr Gedanken darüber, wie es denn nun mit den Merlen weiter gehen solle. Ich glaube, man kann sich das gut so vorstellen. Im alten Modell standen Körper und Seele auf einer vertikalen Achse zu einander; und darüber befand sich dann die göttliche Ebene auf der horizontalen. Wir können das als ein I (Leib-Seele-Dualismus) darstellen. Oder eben als T, wenn wir das göttliche noch darüber stellen…. Indem wir nun eine Merle an die Seite einer Seele stellen, die Verbindung zum Körper aber aufrecht halten, dann entsteht bildlich ein Y. Oben Merle und Seele als die beiden Köpfe; unten der Körper. Nun kommt es durch die Wechselwirkung im oberen Teil zu einer Krümmung, es entsteht quasi eine Halbkuppel – das ist die Spirituelle Firewall, die uns vor dem Horizontalen als Machtsphäre abschirmt und schützt… Leider kann ich das hier nicht so gut graphisch darstellen. Aber dazu habe ich zuhause ja ein Whiteboard, auf dem ich das schön aufmalen kann.

 

Am Samstag kam es dann auch noch auf dem Buchberg zu einem wichtigen Ritual. Wie der Name des Ortes schon vermuten lässt: es ging um Bücher. Genaugenommen um einen Büchertausch… Im Prinzip habe ich dadurch die Kollektivseele der Delphine mit meiner Seherin geteilt. Sie ist nun also auch befugt, Seelen mit einzelnen Merlen zu versehen. Völlig unabhängig von mir und dem Genossenschaftsmodell. Bei ihr wird das womöglich im heilerischen Sinne sein. Bei mir ist es ja doch eher politisch… Sie kann auch auf einer eher unsichtbaren und immateriellen Ebene arbeiten. Denn es muss ein Geld fließen (auf ihre Merlen entfällt keine Schutzgebühr) und es muss auch keine Registrierung stattfinden, um sie zu aktivieren… Eigentlich hat sie die modernere Version. Ist aber auch egal. Es ist einfach nur sinnvoll, dass es eine weitere Herangehensweise gibt… Im Prinzip ist das Delphinkollektiv nun dreigeteilt. Und so soll es auch sein. Da sind die Genossenschaftsmerlen, die ich verteile. Dann die ungebundenen, über die meine Seherin nun frei verfügen kann. Und das letzte spirituelle Drittel der Delphinfrequenz, die diffus und ubiquitär ist, worüber jeder auf den herkömmlichen, schamansichen Weg zugreifen kann. Habe ich das einigermaßen anschaulich beschrieben? Ist gar nicht so leicht. Also wiederhole ich mal wieder, was ich immer sage: rückblickend wird das Ganze irgendwann einleuchten. Jetzt muss ich da noch um Geduld bitten.

 

9:11 Gleich muss ich wieder meine Sachen zusammen packen. In München muss ich dann die Bahn wechseln. Ich hoffe, dass der andere Zug auch so angenehm leer ist… Ach wie schön grün es hier ist.

 

Und nun muss ich mir nochmal eben bewusst vrgegenwärtigen, dass ich mich nun in das Zeichen des Zwillings hinein begebe – um Seelen und Merlen auf eine gemeinsame spirituelle Ebene zu bringen. ( V -> Y ). Auf die einzelnen Person bezogen, sind sie wie die zwei Hälften eines Yin-und-Yang. Und in Hamburg lässt sich das so gut in ein Lot bringen, weil dann Seele und Merle jeweils ein H in der Einheit von HH verkörpern. Auf das Individuum bezogen sind Merle und Seele Spiegel zu einander; sie bilden dasselbe ab, aber auf gänzlich andere Weise. Und sie bilden einen harmonischen Dreiklang, über den dann die heilenden Kräfte im Inneren aktiviert werden können.

 

Ich bin echt froh, dass ich heute diesen wichtigen Arbeitsschritt abschließen kann.

 

Die Merlen bilden auch einen Abhörschutz. Sonst wird ja alles, was wir hören und sehen über die DNS als Black-Box und Frequenzmodulator aufgezeichnet – und irgendwohin übermittelt. Uns Wissen und unsere Wahrnehmungen werden abgegriffen. Doch wer eine Merle hat, der kann entweder verhindern, dass irgendwelche Information von ihm nach außen gelangen oder abgerufen werden können – oder er kann entscheiden, wer und zu welchen Konditionen über seine Daten verfügt werden können. Allein deshalb lohnen sich schon die Merlen. (Und über die richtigen Kanäle kann man sich auch eine Goldene Nase bei der Zeitsparkasse verdienen.)

 

Wenn ich dann wieder in HH bin werde ich wohl erst kurz nach Hause fahren, um abzuladen. Und dann muss ich nochmal zur Uni. Die kommenden drei Tage werde ich richtig viel für meinen Job tun müssen. Damit ich dann nächste Woche wieder meine Ruhe habe.

 

16:40 am Mon. 21. Mai 12. Habe mir ein Bier auf und eine Zigarette angemacht. Taxi für morgen früh um 6:30 nach Vöcklabruck ist bestellt. Meinem Vater zum Geburtstag gratuliert. Und kurze Rücksprache mit Hamburg gehalten, über meine gute Freundin DS. Dort herrschen wohl gerade 29 Grad. So sehr ich die Zahl schätze, bin ich doch froh hier und nicht dort zu sein. Hier ist es angenehm mild, schön frühlinghaft. Wohlfühltemperatur. Später muss ich noch Proviant für die Zugfahrt holen; um 18:30 machen die Läden zu, ich habe also noch ein wenig Zeit. Dann werde ich mich irgendwo in einen Gaststätte/Biergarten setzen und die restlichen Postkarten schreiben. Wie es aussieht, werde ich es heute wohl doch nicht ins Kino schaffen. Beim nächsten Mal dann eben. Ist ja nur eine Woche hin.

 

Und nun zum 19. Mai – denn ich würde sagen, dass das der eigentliche Geburtstag derMerlen ist. Mit der spirituellen/kosmischen Reise, die ich im vorangegangenen Kapitel beschrieben habe, wurde dann die offizielle Taufe vollzogen. Über den 23.05. werden sie dann in das äußere Leben integriert… Mir wird gerade mal wieder bewusst, wie wunderschön ich den Namen Merle finde. (Am 11.02. hatte ich bereits eine Liebeserklärung an den Namen verfasst, wer das nachlesen möchte.) Für mich ist Merle Musik in den Ohren. Ein göttlicher Klang. Wie ein Mantra.

 

Ich hatte ja mal geschrieben, dass sich See-len auf die Landlebewesen beziehen und das die Mer-len sich von den Ozeanen herleiten. Und was unterscheidet einen Bergsee von dem Meer? Natürlich das Salz! Und im Prinzip habe ich über den 19.05. das richtige Verhältnis, die richtige Menge an Salz dem System hinzugefügt. Über den vergangen Samstag konnte ich die Merlen mit der letzten äußeren Schutzschicht umhüllen, sie räumlich verankern – und in das richtige Verhältnis zu korresponierenden Seelen setzen. Die Sprache dient dabei als Bindeglied.

 

Meine Seherin und ich machten uns also auf den Weg, um den letzten Schritt zu vollziehen, quasi als Geburtshelfer. Von ihrer Mutter bekam wir das Auto geliehen. Meine Seherin diente mir als Fahrerin. Ich wollte in die Berge. Und wir hatten entschieden, dass der Obersalzberg ein guter Ausgangspunkt sei. Zumal ich ja weiterhin nach einem sicheren Schutz gegenüber der Frequenz der Nazis und dem „falschen“ Hitler suchte. So ist es auch kein Zufall, dass der Hinergrund meines Facebook-Profils von einem Bild vom Obersalzberg aus geziert wird. Das Profilbild im Vordergrund zeigt mich auf dem Dach des österreichischen Hospiz in Jerusalem, die Goldene Kupel des Tempelbergs dahinter.

 

Wir hatten also vor, eine Schleife innerhalb des deutschsprachigen Raums zu machen, indem wir von Österreich zurück in die BRD kehrten – um dann von dort wieder hierher zu zurück kehren. (Gibt es einen Namen für diese Figur beim Nähen? Ich weiß es nicht). Wir hielten an einer Raststätte, um uns nach dem Weg zu erkunden. Man war sehr nett und hilfsbereit. Als die Angestellen uns nicht weiterhelfen konnten (sie kannten den Obersalzberg nicht), mischten sich zuvorkommend die Kundschaft mir ein… Schließlich kauften wir zur Sicherheit dann doch noch eine Karte. Wer weiß, wofür die gut sein könnte.

 

Auf der Karte sieht man, dass das Berchtesgardener Land quasi eine Ausstülpung des bayrischen Hoheitsgebiets ist. Wie eine Knospe, die an der Basis eng zusammen läuft. (Schaut es Euch in einem Atlas an. Dann versteht ihr, was ich damit meine). Oder eine Halbinsel. Oder das Umkehrprinzip einer Bucht, mit einem Nadelöhr zum Meer hin.

 

Was ich noch aus der Karte lernte und bislang nicht wußte: der INN beginnt in Österreich, irgendwo hinter Innsbruck, fließt dann durch Bayern, um kurz hinter Marktl am Inn (Geburtsort von Papst Benedikt XVI), bei Braunau am Inn (Geburtsort von Adolf Hitler) wieder nach Österreich zu gelangen. Bis Passau bildet er dann den Grenzfluß zwischen der BRD und Austria, wo er dann in die Donau mündet. Der Inn ist also erst in Österreich, dann in Bayern – und dann zwischen den beiden als Grenze.

 

Die Fahrt war wunderschön. Ich fühlte mich richtig wohl und heimisch bei dem Anblick der Berge. Und war immer wieder geflasht von dem Bunt der vielen verschiedenen Grüns. Eine herrliche Gegend hier. Und gar nicht so weit entfernt kommt auch mein Vater her, aus Rosenheim. Mich erinnerte das auch an Besuche bei meiner Oma in der Kindheit.

 

Der Obersalzberg war touristisch total überlaufen. Was wollten die Leute nur dort? Klar, der Blick auf die Berge und Landschaft von dort oben ist schon schön. Der Führer beweist Geschmack dadurch.Aber bestimmt gibt es in der Umgebung mindestens genauso schöne Orte… Liegt es an seiner historischen Bedeutung? Für mich ist war es der erste Ausflug zu einem Nazi-Ort, mal abgesehen von Konzentrationslagern oder dergleichen. Dies war ja der Rückzugsort Hitlers… Oder wollten die Leute den Ort des mißglückten Staufenberg-Attentats sehen? Ich selbst wäre persönlich nur an der Natur interessiert gewesen. Nur wegen meiner Matrix-Arbeit war die Hitler-Connection wichtig. Es war schon irgendwie komisch…

 

Wir besuchten das Dokumentationszentrum. Mein Studentenausweis war leider nicht aufzufinden. Also musste ich drei Euro Eintritt zahlen…

 

Ich springe nun mal ein wenig nach vorne. Denn ich spüre die Zeit im Nacken. Und gerade verlässt mich auch etwas die Lust zu schreiben. Ich denke mal, dass die wenigsten was mit meiner Vernetzungsarbeit anfangen können – und ich will niemanden mit Daten oder dergleichen langweilen… Vielmehr dokumentiere ich das Ganze ja auch nur aus der Pflicht heraus. Für mich ist das eine abgehakte Geschichte. Und ich würde mich viel lieber weiter damit auseinadersetzen, wie es nun mit den Merlen weitergeht. Wieder ein Zeichen meiner Ungeduld? Das mag sein. Vielleicht will ich aber auch einfach ein bißchen Zeit hier am Attersee für mich haben, zum entspannen und relaxen, zum Kraft tanken. Ich arbeite ja schon die ganze Zeit.

 

Wichtig ist, dass ich während der ganzen Zeit immer meinen Füller in der Brusttasche trage (nachts unter dem Kopfkissen). Als parallele zur Star-Trek-Welt ist das mein Holo-Emitter, der mir meine äußere Gestalt verleiht und die strukturelle Integrität meines Körpers garantiert. Denn ich habe mich ja in HH bewusst von meiner Seele getrennt; und die Rückverbindung findet erst über den 23.05. wieder statt. (Darüber hatte ich schon in der Vorbereitung meiner Reise geschrieben). Außerdem führte ich die ganze Zeit über das Postbank-Sparbuch in meiner Brusttasche mit, stellvertretend für die 59 Merlen, die dadurch verkörpert werden. Eigentlich geht es bei dem Ganzen um die Reise dieser Merlen. Ich bin nur der Träger, das Vehikel. Und ich führe sie in unterschiedliche Räume und Frequenzen, um sie dadurch weiter abzusichern. Denn ich kann schlecht etwas auf den Markt bringen, von dem ich nicht 99% überzeugt bin (in meinem System gibt es definitionsgemäß nie 100%).

 

Was beim Obersalzberg wichtig war: einerseits die Höhendifferenz zu Hamburg. Zum anderen der Gang durch das Tunnelsystems des Bunkers, mit dessem Bau am 27. Juli 1943 begonnen wurden war. Ohne Hitler wäre wir nicht in dieses unterirdische System gelangt. Ohne ihn (und seine Herrschaft) gäbe es dies einfach nicht. Und darüber ist quasi klar, dass die Merlen auch tatsächlich sich in derjenigen Welt befinden, in der es Hitler einst gegeben hat. Sonst könnte ich nicht stellvertretend die Merlen dort lang führen. Dadurch wird quasi die Vergangenheit anerkannt – und Parallelwelten ausgegrenzt.

 

Als ich die Reise hierher buchte hatte ich überlegt, ob ich auf dem Hin- oder Rückweg vielleicht einen Zwischenstopp in Wien oder Salzburg einlegen solle. Ich hatte mich dagegen entschieden. Denn ich wollte ja raus in die Natur. Und sowieso war ich für mich persönlich zu dem Schluss gekommen, dass Städtereisen eigentlich nicht mehr mein Ding seien. Ich habe genug von Kultur gesehen. Und habe auch genug vor der eigenen Haustür, als dass ich es auch noch im Urlaub bräuchte. Die Berge sind es, die mir zuhause fehlen… Außerdem habe ich daheim mehr als genug zu tun, als dass ich zusätzlich Zeit verschwenden könnte.

 

Doch als meine Seherin dann vorschlug, nach Salzbug zu fahren, wusste ich sofort, dass es richtig sein würde. Wem könnte ich auch mehr auf so einer Reise vertrauen als ihr? Außerdem war ich schon neugierig auf die Stadt. Ich kenne so einige Personen, die davon schwärmen. Unter anderem meine gute Freundin MB, die dort mit dem Thalia-Theater war. (Über mich hatte sie übrigens zum Theater gefunden. Und weil ich weiß, dass sie eines Tages ganz groß rauskommen wird, will ich auch an dieser Stelle erwähnen,dass ich ihr Fan der ersten Stunde bin). Salzburg also. Als wir in die Stadt reinfuhren, erinnerte ich mich an eine Hausarbeit meines Seelenzwillings über Mozart – und an sein Geburtstag, den 27. Januar.

 

Ich bekam erst eine kleine Tour im Auto durch die Stadt. Schön, wie sie so zwischen den Bergen gelegen war. Mir gefielen die alten Bauten, von denen eine ganz besondere Atmosphäre ausging… Ich konnte mir kurzfristig sogar vorstellen, dort zu leben – bis mir bewusst wurde, was das doch für eine Anlaufstelle für Touristen war. Ich mag es ja dann doch lieber ruhig und abgeschieden… Unser beider Mägen knurrten – und so führte mich meine Seherin ersteinmal zu einem Gasthof. Wir saßen dann im Biergarten des seit 1621 bestehenden Augustiner Bräu (Kloster Mülln) – und ich aß ein Schnitzel, um dem Klischee zu entsprechen. Es war aber auch echt gut!! Dazu trank ich ein Radler – und war überrascht, dass es Bier mit Orangen- statt Zitronenlimonade war. Ob das dort üblich ist? Mich erinnert das ans Rheinland: ein Radler ist dort ein Pils mit Sprite; ein Alsterwasser ein Kölsch mit Fanta.

 

18:00 Nun muss ich los, um noch einkaufen gehen zu können. Falls jemand schauen will, wie produktiv in der Zeit seit 16:40 (Beginn des Beitrags) war: es täuscht. Denn zwischendurch habe ich auch andere Dinge getan. Ich setze diesen Bericht dann später fort!

 

20:26 Bis eben saß ich unten am See, auf einer Parkbank. Habe den Blick auf die Wälder und Berge genossen – und den Sonnenuntergang. Nebenbei ein paar Postkarten geschrieben… Hier kann man sich echt wohl und heimisch fühlen. Nur schade, dass die Zeit immer so schnell vergeht. Aber ich komme ja wieder.

 

20:55 Gerade bin ich mal wieder so froh, ich selbst zu sein. Andere würden wohl die leckeren Rinderfilets aus dem Kühlschrank wegschmeißen. MHD 20.05.12, bei 2 bis 4 Grad Celsius… Ich habe hingegen gleich ein richtig köstliches und edles Abendessen, auf das ich mich freue!!

 

21:34 Das war echt lecker. Nun habe ich ein wenig aufgeräumt. Und gleich mache ich noch einen Abend- bzw. Nachtspaziergang. Um dem Müll raus zu bringen, um mich von See und dem Örtchen zu verabschieden, um die Post einzuwerfen – und vor allem auch, um in den Himmel und nach den Sternen zu schauen. In der Großstadt bekommt man ja nur wenig davon mit… Um sechs geht es dann morgen raus. Ich will schon bald ins Bett kommen, damit ich morgen dann mehr von der Zugfahrt habe. Und nicht die ganze Zeit durchschlafe.

 

Jetzt, da die Merlen auch offiziell anerkannt wurden, beginnt tatsächlich ein neues Kapiel für mich. Jetzt werde ich auch viel offener darüber schreiben können, wie Schamanismus funktioniert. Und auch, wie jeder die Merlen und die Delphin-Connection für sich selbst nutzen kann. Eigentlich ist das auch viel spannender und interessanter, als wenn ich über die Ereignisse in Salzburg berichte… Aber da komme ich wohl nicht rum. Doch das muss auch nicht jetzt sein. Ich beschließe hiermit den Arbeitseinsatz – und setze ihn zur gegebenen Zeit fort. Wann auch immer das sein mag.

 

Morgen geht es erseinmal zurück nach Hamburg. Ein Berg an Arbeit erwartet mich dort. Ich weiß also nicht, wann ich wieder Gelegenheit finde, mich zu Wort zu melden. Aber nun habe ich mir den Feierabend verdient.

6:35 am Montag, den 21. Mai 2012. Mein letzter voller Tag am Attersee. Morgen früh um diese Zeit geht es zurück nach Hamburg. Schon jetzt spüre ich, wie gut mir die Zeit hier unten in Österreich getan hat. Ich habe gute Fortschritte mit der Neoligion und den Merlen gemacht Aber auch für mich selbt war dieses vergangene Wochenende wohltuend. Ich bin endlich mal wieder in den Bergen und raus aus dem Alltag. Es freut mich, wie gut ich den heimatlichen Stress und die Anspannung hinter mir lassen konnte. Hier konnte ich mich sammeln und neue Kraft und Energie schöpfen. Manchmal braucht man einfach eine Auszeit, um wieder klarer sehen zu können.

 

Heute will ich dann einfach alles sich setzen lassen. Aber auch schriftlich festhalten und doumentieren, in welcher Hinsicht ich mit meiner Arbeit voran gekommen bin. Es wird also ein Schreibtag werden. Zumal ich zur äußeren Vernetzung noch etliche Poskarten werde versenden müssen. Ich beschreibe sie erstmals mit Füller, hoffe, dass die Karten trocken bleiben und der Text so erhalten bleiben möge. Obwohl es naürlich mehr um die Geste als um den Inhalt geht.

 

Nun konnten wir also den Sier verlassen und in das Sternzeichen Zwillinge überwechseln. Diese Übergänge lassen sich immer ganz hervorragend nutzen, als Schnittstelle und Mikrowurmloch. Das ist wie wenn man sich entkleidet und umzieht – und zwischendurch für einen Moment nackt dasteht. (Der nächste nutzbare Übergang ist dann im Kalender vom Mai zum Juni, also am Freitag in einer Woche, von heute ausgesehen in elf Tagen.)

 

Bevor ich nun auf den ach so wichtig 19. Mai zu sprechen komme, will ich erst zum gestrigen Sonntag kommen. Ich denke nicht, dass die Reihenfolge in Bezug auf das Verständnis einen Unterschied machen wird. Gestern Abend setzte ich mich dann noch mit meiner Seherin zusammen, um eine spirituelle Reise zu unternehmen, ähnlich wie jene, die ich auch im Januar beschrieben habe, als ich das letzte Mal hier war. Meine Seherin öffnet mir dabei ein Fenster, vielmehre einen spirituellen Raum, über den ich dann mein multidimensionales Selbst kanalisieren kann. Mit ihrer Hilfe kann ich dann eine Verbindung aufbauen und in Kontakt mit dem beseelten Universum treten. Es ist wie eine geführte Hypnose vielleicht. Nur, dass man nicht direkt ins Innere sich begibt – aber das Innere als Portal zu dem übergeordneten Aüßeren nutzt. Dabei begeben wir uns in eine wechselwirkende Beziehung, wodurch wir die interpersonale (und irdische) Sphäre überwinden können.

 

Das Ganze wird dann zu einer Art Science-Fiction-Film für mich. Oder ein luzider Traum, in den ich mich gemeinsam mit ihr begebe. Ausgangspunkt für mich ist dabei stets meine Unterwasserpyramide auf dem Jupitermond Europa. Das ist der Rückzugsort meiner (Indvidual-)Seele, meine „innere“ Festung, der „räumliche“ Sitz meines Höheren Selbst. Die Pforte dorthin befindet sich im Mittelpunkt meines Herzens… Um mich aber im Geiste dorthin zu begeben, muss ich erst einen Kanal öffnen. Für mich läuft das folgendermaßen: erst vergegenwärtige ich mir mich selbst an meinem 25. Geburtstag (15.03.2000) in Manali, einen wunderschönen Bergort im Norden Indiens. Das ist der Punkt in meinem Leben, an dem ich mich sowohl der Erde als auch der Menschheit am nächsten verbunden gefühlt hatte. Für mich ist das der Dreh- und Angelpunkt meines irdischen Seins. Als nächstes vergegenwärtige ich mir Rochessson, ein französischer Ort in den Vogesen… Das ist auch der Ausgangspunkt für meine „normalen“ schamanischen Reisen. Doch normalerweise Reise ich in das Innere der Erde, in die irdischen Sphären und das menschliche Seelenreich. Nun sollte es ja gerade in die andere Rchtung gehen: in den Himmel zu den Sternen… Bildlich benutze ich quasi ein Dreieck: mit Manali und Rochesson an der Basis, von denen aus dann zwi Linien ausgehen und sich als Spitze im Jupitermond Europa vereinen. Das ist quasi mein Kanal zum Höheren Selbst.

Im Geiste dort angekommen, materialisiere ich quasi auf meinem Thron im Zentrum der Unterwasserpyramide. Bevor ich wirklich dort materialisiere, muss ich erst eine Reihe von Reinigungsprozessen durchlaufen. Ich muss quasi mehrere energetische Filter passieren. Das tut weder weh, noch ist es unangenehm. Es braucht nur ein wenig Zeit.

 

Dann werde ich energetisch und spirituell verbunden. Als erstes zum Delphinkollektiv, zu Luna meiner Blindenhündin, zu Jesus, Judas, Maria Magdalena – und Schritt für Schritt mit den anderen „aufgestiegenen Meistern“, die ich als Verbündete und Führer gewinnen konnte. Für mich stellt sich das so dar: die Glaspyramide füllt sich mit der Energie von einem nach dem anderen. Dabei umhüllen sie mich aber nicht sukzessive, sondern es kommt jeweils eine weitere parallele energetisch gefüllte Pyramide hinzu. Quasi parallele Räume, von denen jeder mit einer spezifischen und reinen Energie gefüllt wird. Es entsteht ein Neben- und Miteinander, kein Nacheinander. Erstens gibt es äußerlich keine Rangordnung. Außerdem könnten sonst die einzelnen Felder sich gegenseitig stören oder blockieren… Ich verband mich also erst geistig mit diesen verschiedenen Sphären… Es kamen die Frequenzen der Aborigenes und von Siberut hinzu, die Indianerstämme der Hopi, Zuni, Navajo und Blackfoot. Merlin. Saint Germain. Dval Khul. Kryon…. Man kann sich das vielleicht auch als parallel geschaltete Schutz- und Leitprogramme vorstellen, die ich in mein System aufnahm und integrierte.

 

Wenn dieser Prozess dann abgeschlossen ist, beginnt eine weitere Reinigungsphase. In jeder der einzelnen, parallelen Pyramiden wird dann mein Höheres Selbst synchronisiert, von unnötigem Balast befreit… Dann werde meine schamansichen Gegenstände (Rassel, Waffen, Werkzeuge, Hilfsmittel, etc.) ebenfalls einer energetischen Reinigung unterzogen. Das geht quasi dem voraus, bevor ich in meiner tatsächlichen Pyramide auf die zugreifen kann… Die energetisch aufgefüllten Pyamiden umgeben ja jeweils mein immaterielles Selbst. Doch in der einen Pyramide (von der aus dann die Reise losgeht) habe ich irgendwie eine körperliche Erscheinigungsform. Wahrscheinlich auch als Hologramm, als Traumkörper… Aber es ist die handelnde und bewusste Seinsebene.

 

Das ist noch alles die Sammlungs- und Materialisierungsphase des Selbst… Ich kann gerade auch nicht sagen, woran genau ich dann erkenne, wenn sie abgeschlossen ist. Man weiß es irgendwie. Man spürt es. Ein eindeutiges Gefühl des Angekommenseins. Das Höhere Selbst schickt einem ein Zeichen (über die Intuition oder Innere Stimme) und lässt es einen Wissen. Vielleicht ist es auch, weil man dann erkennt, dass man sich im Inneren der Unterwasserpyramide bewegen kann – und nicht länger an den Pharaonensitz energetisch gefesselt ist…. Der Transfer von der Erde (oder einem anderen Ausgangsplanet) ist dann abgeschlossen…. Ich weiß nicht, wie das bei anderen läuft. Bei mir ist stets eine Unterwasserpyramide nötig, wahrscheinlich wegen der Lichtbrechung zwischen den verschiedenen Phasen: Wasser/Glas + Glas/Luft. Vielleicht hängt das auch mit meiner Beziehung zu Posseidon zusammen, wer weiß… Und ich brauche immer einen Mond als Zwischenstation, wenn ich als Seele irgendwo inkarniert bin. Deshalb kann ich zum Beispiel auch zu Lebzeiten nicht auf den Merkur oder die Venus gelangen. Für mich ginge das nur über das Jenseits. Und dazu muss ich ja erst sterben… (Bei anderen Schamanen und Lichtarbeitern ist das anders…)

 

9:29 Ich hatte mich eben nochmal für anderthalb Stunden hin gelegt. Und wie schon die letzten Nächte auch jetzt wieder unglaublich intensiv geträumt… Jetzt war ich zufällig in eine fremde Wohnung gelangt, hinter einer Bank wo ich zum Geldabholen war. Seltsamerweise waren dort Kisten mit meinen Sachen, die eigentlich bei mir zuhause auf dem Dachboden hätten sein müssen. Sie waren eindeutig von mir beschriftet. Ich fand auch eine Kiste mit Postkarten von mir. Auf denen schon die Adresse meiner Freunde stand, die aber weder beschrieben noch frankiert waren. Meine Briefmarkensammlung aus den USA. Und eine Gruppe von meinen Stoffdelphinen… Ich war entsetzt! Wie waren die dorthin gekommen? Wer hatte sie geklaut? (Oder hatte jemand versehentlich meine Kisten im Zuge eines Umzugs mit eingepackt?)… In der Nähe wohnten Freunde. Ich war nur zufällig hierher gelangt. Weil ich auf dem Nachhauseweg eine andere Route eingeschlagen hatte… Ich klingele also bei den Freunden. Sie machten mir auf – doch sie nahmen mich nicht wirklich ernst… Dann war ich bei meiner Mutter. Sie wollte mir ihr Handy nicht geben. Beziehungsweise suchte einen alten „Knochen“, den sie für mich fertig machen wollte. Mir dauerte das Ganze zu lange. Ich wollte doch nur kurz telefonieren, um der Polizei Bescheid zu geben. Um Hilfe zu holen… Ich ging wieder zurück in die Wohnung. Inzwischen war dort aufgeräumt wurden. Die Kisten waren zwar noch da; aber die Delphine waren verschwunden… Ich machte mich an einer der Kisten zu schaffen, um wenigstens ein Beweis zu finden. Damit man mir glauben schenken und mich nicht für verrückt halten würde… Eigentlich wollte ich ja auch nur meine Sachen zurück… Ich nahm einen Schuhkarton mit meinen Postkarten – und ging zurück zu meiner Mutter. Würde sie mir jetzt endlich glauben – und mir helfen? Auf dem Weg raus kam plötzlich der Besitzer der Wohnung aus dem Schlafzimmer heraus. Ein kleiner Aufrikaner, der meine Sprache nicht konnte – und auch nicht wusste, was ich wollte. Vergebens versuchte ich zu erklären, worum es mir ging. Er schaute mich verständnislos an – und redete wiederum auf mich ein… Ich verließ die Wohnung, versuchte erneut irgendjemanden um ein Handy zu bitten, damit ich die Polizei verständigen könne… Keiner war bereit, mir zu helfen… Ich hatte Schwierigkeiten mich zu bewegen. Ich habe das häufiger in Träumen, kurz bevor ich luzide wäre. Es ist dann so, als ob die Gravitation ein vielfaches ihrer normalen Stärke betrüge. Oder als ob man sich unter Wasser gegen großen Widerstand bewegen müsse. Nur ganz schwer und mühsälig kam ich voran… Ich wollte meine Stoffdelphine zurück. Nur die Delphine waren mir wichtig – alle anderen materiellen Gegenstände waren mir egal… Unterwegs traf ich noch zwei Bekannte, die sich gerade von mehreren Leuten verabschiedeten. Sie brachen zu einer einjährigen Weltreise auf – und ich wünschte ihnen alles Gute. Ich wollte da auch nicht mit meinen eigenen Problemen stören – oder gar die Stimmung trüben. (Schließlich handelte es sich bei mir ja auch nur um materielle Gegenstände, ohne nennenswerten Geldwert. Es ging eher um die symbolische Bedeutung – und um die Tatsache des Diebstahls selbst)… Hier wäre ein eigenes Handy echt praktisch und sinnvoll gewesen… Bei meinen Freunden schließ ich vor verschlossene Tür. Und als ich abgekämpft (durch die starke Gravitation/Trägheit) wieder bei meiner Mutter angelangte, war es mir plötzlich auch alles egal. Ich brauche ja keine materiellen Gegenstände. Ich habe a alles, was ich benötige in meinem Inneren… Und es waren ja auch keine lebendigen Delphine, um die ich mir hätte Sorgen machen müssen…. Und dann wachte ich auf, erleichtert, froh und befreit. (Und ich freue mich darüber, mal wieder bekannte Gesichter und Freunden in meinem Traum begegnet zu sein. Denn das kommt bei mir nur ganz selten vor.)

 

Träume lassen sich immer nur schwer wiedergeben. Zum einen, weil in ihnen einfach zu viel passiert – und alles irgendwie von Bedeutung ist. Zum anderen, weil sich die Stimmung nur schwer wiedergeben lässt… Bei mir sind Träume zwar bisweilen anstrengend, zum Teil auch inhaltlich spannend – aber nie wirklich bedrohlich oder Angst einflösend. (Wahrscheinlich weiß ich durch meine Kindheit in den USA, dass Filme eigentlich immer ein Happy End haben.)

 

Zurück zum Jupiermond Europa – und meinen Reisevorbereitungen. Ich selbst hatte mich als Person soweit gesammelt. Nun musste ich mir noch mein Vehikel schaffen und zusammen stellen. Solche Reisevehikel können in unterschiedlicher Form und Gestalt daher kommen. Manchmal wandeln sie auch ihr äußeres, je nach dem, in welcher Dimension oder Sphäre man sich bewegt. Mal hab ich ein Schneckenhaus, mal ist es aber auch ein Zylinder oder Kanal; meist aber ein Drachenschiff für intergalaktische Reise – das zugleich aber wie ein altes Segelboot daher kommt… Meine multidimensionale Seele spalte ich dann in verschiedene Persönlichkeiten auf. Mein Hauptselbst nahm die Form des zu trnsportierenden (und zahlenden) Arzt an – der aber auch als Reiseberichterstatter fungierte. Als Kapitän hatte ich einen einäugigen Piraten (mit Augenklappe). Er würde die Navigation und das Steuern übernehmen. Dann hatte ich meinen Apotheker mit reichhaltigem Proviant – und wie es schien, bediente er sich selbser sehr gerne daran… Mein Quariter war im hinter Teil des Schiffs, neben dem Kapitän sein Rückzugsort… Wir fuhren unter der Totenkopfflagge; die nicht für unseren Piraten stand, sondern vielmehr für St.Pauli (siehe Fussball) und Hamburg als mein Heimathafen (wo ja auch mein Seelenzwilling ist)… Es wurde reichlich Proviant an Bord geladen. Und es dauerte eine ganze Weile, bis wir dann zu unserer Unternehmung aufbrechen konnten.

 

Ich kann die Reise selbst nur in groben Zügen schildern, weil auch das sonst wieder zu umfangreich werden würde. Zumal ich auch etwas unter Zeitdruck stehe. Gleich muss ich zur Post in den Nachbarort. Dann wollen Postkarten noch geschrieben werden. Außerdem muss ich noch von dem 19. Mai und seiner Bedeutung berichten. Ich muss einen Ausblick auf das weitere Vorgehen und die bevorsetehenden Ereignisse werfen. Außerdem muss ich ein wenig Hebräisch lernen – und es wäre gut, wenn ich mich wenigstens ein bißchen mit dem Thema Paternalismus auseinandersetzen würde. Zugleich sollte ich aber auch einfach etwas entspannen, um zu meiner Mitte zu finden und Kraft zu tanken… Der Tag ist zwar noch jung. Doch wie mir scheint, liegt ein riesiger Berg an Arbeit vor mir. Und ich habe immer latent das Gefühl, dass ich den Ansprüchen nicht gerecht werde. Dass ich mehr tun und bewirken könnte, als dass der Fall ist. Teils hemmt genau diese Einstellung mein Tatendrang, was sowohl dumm als auch unproduktiv ist. Ich muss dem Ganzen gegenüber etwas lockerer werden.

 

Erstes Ziel dieser intergalaktischen Reise sollte eigentlich der Sirius A sein. Von dort aus habe ich einen Auftrag als Botschafter. Dort sitzen quasi meine Chefs… Es ist der sogenannte Hundestern, der ja auch schon bei den Ägyptern eine wesentliche Rolle spielte… Doch davor ging es zum Prokyon ( aus dem Griechischen = der vorangehende Hund). Zum einen reise ich fortan immer über diesen Stern, seit ich das ideale irdische Abstandsmaß zwischen zwei Individualseelen erkennten und festmachen konnte: 13 Jahre 1 Monate. Prokyon ist von der Erde 11,3 Lichtjahre entfernt (wenn ich das gerade richtig im Kopf habe). Die Differenz kommt durch den Beschleunigungs- bzw. Abbremsungsvorgang zustande, wenn man sich in eine planetare Umlaufbahn begibt bzw. durch das Gegensteuern zur Gravitationskraft eines Sternes… Beim Prokyon trafen wir dann auch FELIX, meinen Privatsekretär, Boten, Bediensteten. Ich hatte ihn im Januar auf dem Orion als Mitarbeiter gewonnen… Er hat sein eigenes Schiff… Nachdem wir unsere beiden gekoppelt hatten, ging es dann gemeinsam zum Sirius A.

 

12:22 War nun anderthalb Stunden in der Gegend unterwegs, ein bißchen am See spazieren – und dann zur Post… Viele verschiedene Briefmarken zur Auswahl hatten sie nicht. Und was mich etwas ägerte: man kann sie nicht vom Bogen kaufen. Sondern in eingeschweißten Vierer-Päckchen. Dadurch entsteht natürlich einiges an unnötigem Müll. Das stört einen Grünen wie mich. Aber was soll man machen. Hauptsache ist, dass ich die Karten frankieren und auf Reisen schicken kann… Und ich muss dazusagen: die Angestellten auf dem Postamt waren sehr nett und hilfsbereit. Eigentlich will alle Menschen, die ich bislang in Österreich kennen gelernt habe. Es ist zwar insgesamt erst mein fünftes Mal hierzulande. Doch ich denke, dass man daraus schon gültige Schlüsse ziehen darf.

Was mich auch irritiert: nicht nur, dass von Laden zu Laden die Zigarettenpreise variieren. Tabak ist wesentlich teuerer als bei uns und erheblich teurer als die Schachteln hier. Da fällt das Sparargument, das für selbstgedrehte spricht, weg. Vielleicht ist das auch Sinn und Zweck, einer eventuell höheren Steuer. Oder es ist Willkür der Ladenbesitzer… Womöglich auch einfach ein Eingabefehler meiner Verkäuferin; ich sah keinen Preis an dem Regal. Was soll’s: ich will ohnehin mit dem Rauchen aufhören. Und es wird höchste Zeit, dass ich das auch durchziehe.

Beim Billa habe ich mir dann noch eine Zeitung (Salzburger Nachrichten), ein paar Reserve-Postkarten gekauft. Insbesondere war es mir aber wichtig, mich mit Mozart-Kugel einzudecken. Denn ich kann die gut für schamanische Rituale einsetzen. (Umso mehr, da sie hier am Attersee gekauft wurden – und auch eine Verbindung zu Salzburg herstellen, was ich näher erläutern werde, wenn ich dann auf den 19.05. eingehe.)

 

Nun mache ich mir zwei Käsekrainer zum Mittag, die gestern vom Grillen übrig geblieben sind. Eben was echt Österreicherisches… Wenn ich mit meiner Arbeit gut durch komme, dann will ich heute Abend vielleicht ins Kino gehen. Es läuft Men-in-Black 3; vielleicht kann ich den irgendwie in das System und das Schrift-Filmwelt-Interface mit integrieren. Zumal ich ja hier bei meiner Seherin war. Da ist es wohl nützlich, mich auf eine bestimmte äußere Bilderfrequenz einzutunen.

 

14:50 Zurück zum Sirius, und weiter im Text. Die letzten Male, als ich dort war, wurde ich zum einen als Idnividualseele und freiberuflicher Aufragsschamane rehabilitiert, später dann sogar zum Botschater berufen. Zum anderen konnte ich mein Konzept der Neoligion präsentieren und wurde autorisiert, das interplanetare Fernsehnetzwerk zu implementieren. Und der Aufbau einer irdischen Zeitsparkasse wurde genehmigt. Diesmal konnte ich die fertigen Merlen präsentieren.

Die Merlen wurden von verschiedenen Stellen untersucht und begutachtet. Sie bekamen durchweg gute Noten, sowie Äquivalente zu einem GS- (Geprüfte Sicherheit) und TüV-Siegel. Zwar gab es auch minimale Verbesserungsvorschläge, die alle samt in das System eingebaut wurden. Doch grundsätzlich bekam ich grünes Licht, um mein Projekt fortzusetzen. Ich erhielt die prinzipielle Betriebserlaubnis.

Die Prüfungen nahmen einige Zeit in Anspruch. Und so hatte ich Gelegenheit, persönliche Kontakte, ja Freundschaften, zu knüpfen und weitere Verbündete zu gewinnen. Mir wurden eigene Räumlichkeiten eingerichtet – und ich konnte FELIX als meinen Bevollmächtigten und Vertreter einführen.

 

Die nächste Station meiner Reise war der Orion. Hier wurde ich bereits sehnsüchtig erwartet. Hier hatte ich ja zuletzt eine interplanetare Konferenz abgehalten, in der ich das System der Neoligion präsentiert hatte. Nun war man auf die Vorstellung der Merlen neugierig. Ich nahm elf der (zurzeit insgesamt 59) Merlen mit; der Rest bliebe zurück auf dem Sirius für weiter Untersuchungen und Studien. Bei einer Messe konnten nun auch potentielle Kunden sich das „Produkt“ anschauen, demonstrieren und erklären lassen. Denn die Merlen sind ja nicht nur für die Menschheit und die Erde gedacht. Sie sollen insgesamt eine Verbesserung für die Spiritualität und das bewusste Universum schaffen.

Auf dem Orion wurde eine weiter Institution geschaffen, über die Lizenzverträge für Merlen vergeben werden sollen. Natürlich nur nach einer vorangehenden Kopmatibilitätsprüfung und Erfüllung von gewißen Mindestanforderungen. Jeder Vertrag wiederum muss natürlich vom Sirius gegengezeichnet und genehmigt werden.

 

Danach musste ich zum Plejaden – und die Reisen dorthin empfinde ich stets als unangenehm. Die Plejaden sind quasi der Sitz der intergalaktischen Polizei. Sie sind eine objektive Kontrollinstanz, das Ordnungsamt des Universums sozusagen. Hier wird alles aufgezeichnet, dokumentiert, verwaltet, genehmigt… Mir kommt es immer wie ein bürokratischer Überwachungsstaat vor. Der natürlich seine Daseinsberechtigung und seinen Sinn hat. Trotzdem erfüllt mich die Gegenwart dort immer mit Unbehagen.

 

Wir mussten uns erst einer harten Überprüfung und Untersuchung unterziehen, eine gewisse Zeit in Quarantäne begeben, bevor wir den Grenzposten passieren und zum Kern weiter vordringen durften. Alles an Bord des Schiffes wurde genaustesten unter die Lupe genommen – und mein Apotheker, PAL,  wurde ersteinmal festgenommen und ein Teil der Ware sicher gestellt. Das war dann auch das erste was ich unternahm: ich setzte mich mit den Behörden auseinander, um ihn (und seine Fracht) wieder frei zu bekommen.

 

Die Plejaden sollten eine Kontrollinstanz schaffen, die den rechtmäßgien Vertrieb und Gebrauch der Merlen überwachen sollte. Damit keine unlizensierten Klone hergestellt oder verbreitet würden. Und auch, dass keine uneseelten Planeten in den Besitz kommen könnten. Denn der Besitz einer Seele ist Voraussetzung dafür, eine Merle überhaupt erst erwerben zu können. Sie sind ja kein Ersatz für Seelen – sondern Ergänzungen… Das musste ich auch vor einem Untersuchungsausschuß darlegen. Denn es waren klagen gekommen, dass ich den Seelen durch die Merlen Konkurenz machen wolle. In einem ermüdenden Prozess konnte ich das Gegenteil dann beweisen.

Hinzu kam eine Anklage, weil ich selbst ja ohne Seele unterwegs war – und demnach nicht selbst verhandlungsberechtigt… Also musste ich FELIX kurzerhand zur Erde entsenden, damit er die benötigten Belege von meinem Seelenzwilling beschaffen konnte… Ebenso musste er Echtheitszertifikate von derjenigen Person besorgen, nach der die Merlen ursprünglich benannt waren… Wie gesagt: ein richtiger Bürokratenstern, wie er im Buche steht. Aber eben die umfangreichsten Bibliotheken im ganzen Universums. Sie sind die Hüter der Wissens und der Wahrheit.

Mein Aufenthalt zog sich immer weiter in die Länge. Ich wurde etwas unruhig und ungeduldig, wollte weiterreisen… Doch dann waren da noch lauter Dokumente die ich unterzeichnen musste: Verzichtserklärungen (z.B. im Namen der Neandertaler, aber auch meiner eigenen Person), Verpflichtungen, usw… Ich musste genehmigen, dass alle meine bisherigen Tagebücher und schriftlichen Aufzeichnungen an die Bibliothek übertragen würden… Ich musste (rückwirkend) eine Genehmigung für meine Tätigkeit als Systemschamane einholen… Und außerdem musste ich gestatten, dass ich fortan beobachtet würde – und alle meine weitere Aufzeichnungen in Echtzeit übermittelt werden würden… Überwachungs- und Kontrollinstanz eben. Aber zum Glück nach strikten Regeln und verständlichen Gesetzen ausgerichtet. Zwar ein Bürokratiemonster, aber eins, dass auch effizient arbeitet.

Dann wurden unsere Schiffe noch generalüberholt und auf den neusten Stand der Technik gebracht. Auch das nahm weiter Zeit in Anspruch… Dabei entdeckte man, dass ich blinde Passagiere mit an Bord hatte. Unter anderem meine Seherin – sowie fünf weitere Seelen. (Naja, ich bin eben ein alter Schmuggler)… Wieder kam es zu einem Prozess, der aber recht schnell sein Ende fand. Es waren ja fünf Neandertaler dabei; und diese konnten zum einen bestätigen, dass ich tatsächlich in ihrem Namen die Verzichtserklärung auf Schadenseratz unterzeichnet hatte. Zum anderen aber konnten sie direkt vor Ort einen Anspruch auf Merlen für ihr Kollektiv geltend machen… Ich vereidigte auch mein Vorgehen, sie als blinde Passagiere dabei gehabt zu haben. Und erklärte ihnen, dass ich ja nur auf bestimmte Sicherheitslücken in dem System der Plejaden aufmerksam haben machen wollen. Und da es diese Sicherheitslücken ja ganz offensichtlich gab, war ich auch in meinem Vorgehen gerechtfertigt. Das leuchtete dann ein. In der Tat hätte das alles ja schon bei meiner Aufreise entdeckt werden müssen.

Meine Seherin bekam ihr eigenes Schiff dann zur Verfügung gestellt. Und wir beide wurden quasi als autorisierte Merlen-Händler ausgezeichnet. Des weitern wurde mein Füller noch aufgewertet und als schamansicher Gegenstand anerkannt, sowohl als Werkzeug als auch als Waffe. Und darüber fand ich dann auch Einzug in die spirituelle Schreibergilde.

 

Lassen wir die Plejaden hinter uns. Ich war foh, als mir endlich die Ausreisegenehmigung erteilt wurde und wir weiterziehen konnten… Ich schätze die Plejaden sehr, auch für die Aufgabe, die sie im Universum erfüllen. Sie sind ein Garant für die Rechtssicherheit. Aber: ich hatte ja in der Vergangenheit gelernt, dass auch sie fehleranfällig sein können. Sonst wäre es nie zur Auslöschung der Neanderthaler gekommen. Und viel schlimmer war ja noch, dass das irgendwie unter den Teppich gekehrt werden konnte. Da hat man natürlich Vorbehalte – und eine gewiße Skeptik und Vorsicht ist da angebracht… Und natürlich hatte ich noch weitere Schmuggelware mit an bord, war deshalb auch ein wenig nervös und ungeduldig.

 

Es wäre mir zu müßig, auf alles andere, was noch auf den Plejaden geschah einzugehen. Ich könnte wahrscheinlich ein halbes Buch über meine Erfahrungen und Erlebnisse dort schreiben. Allein schon, wenn ich die ganze Prozeduren und Verfahren schildern müsste. Oder all die Verträge, die man mir zum unterzeichnen vorlegte… Zum Glück wurde FELIX als mein Stellvertreter anerkannt, so dass er künftig den Kontakt für mich weiter pflegen und unterhalten kann. Ich habe eine innere Abneigung dagegen, mich mit Verwaltungskram auseinanderzusetzen – so sehr ich deren Tätigkeit schätze und verstehe, warum man Regelungen genau einhalten muss.

 

Bei jeder Abreise werden immer Geschenke gegenseitig ausgetauscht, man bedankt sich und wünscht sich alles Gute. Auch daran muss ich mich immer bewusst erinnern. Denn im allgemeinen mag ich keine Abschiede – und ich lege auch nicht großen Wert auf materielle Gegenstände. Aber das gehört eben dazu und erfüllt auch seinen Sinn. Trotzdem: ich muss immer acht geben, dass ich das nicht vergesse.

 

Mittlerweile zog es mich echt auf die Erde zurück. Ich wollte wieder nach Hause, sehnte mich nach einem guten Essen und etwas Entspannung in den Bergen. Natürlich würde ich erst noch beim Sirius A vorbeischauen müssen. Nicht weil es von mir erwartet wurde – sondern weil ich ein positives Zeichen der Verbundenheit setzen wollte. Doch erst sollte ich mich nochmal auf dem Orion blicken lassen. Die Plejaden nutzen mich als Boten. Und außerdem musste ich noch Dokumente an das Merlen-Amt liefern, damit sie auch ihre Arbeit aufnehmen konnten.

 

Ach ja: auf den Plejaden hatte ich meine Posthornkarte, die von der Schönschreiberin eingeworfen. Ein Testlauf, um deren Postweg zu überprüfen und messen.

 

Beim Orion wurde ich dann von einer bildhübschen Seele empfangen. Sie war Botschafterin vom Sirius dort und wollte mit mir eine Partnerschaft eingehen. Sie ist eine Art Göttin, würde ich sagen – und ich spürte sofort eine tiefe Verbundenheit und Nähe. Doch ich musste erst ihren Namen erkennen, damit auch ein tatsächlicher Kontakt entstehen konnte… Ich stand wie vor einer Mauer und tappte im Dunkeln… Meine Seherin riet mir, einfach loszubrabbeln. Sie würde dann sehen, welche Wort(laute) auf Resonanz stoßen würden… Aber es kam ersteinmal nichts… Ich fing mit LISA an – doch das hätte eigentlich ASIL sein müssen. Lisa, Lina, Line, Selma, Diana, Anna, Hannah… Ich ging immer weiter das durch, was mir in den Sinn kam… Bei SAMIRA schien ich ins Schwarze zu treffen – doch das ist nur ein Aspekt ihrer multidimensionalen Persönlichkeit… Wie dem auch sei: sie beschloß, mit mir zum Sirius zu reisen.

 

Es war gut, dass ich in Begleitung von ihr zum Sirius kam. Dor hatte ich ja nach wie vor meine Gegnerschaft. Diese wurden keine Freunde dadurch, doch ihre Bedenken wurden entkräftigt und sie neutralisiert. Ich wurde nun auch von diesen Gruppieung zumindest akzeptiert. Sie lehnen mich nicht länger ab, auch wenn sie mir weiterhin skeptisch gegenüberstehen. Es sind eben die Konservativen, die es nicht gerne sehen, wenn etwas neues daher kommt, zumal wenn es Veränderungen mit sich bringt… Ich pflegte auch meine bestehenden Kontakte auf dem Sirius. Und irgendwie fühlte ich mich auch heimisch.

 

Meine Seelenpartnerin, zu meiner großen Überraschung, wurde dann mit mir weiter zur Erde gesandt. Ich fühle mich wohl in ihrer Gegenwart und war dankbar und froh für die Begeleitung. Wieder ging es erst zum Prokyon – und von dort zu meiner Basis auf dem Jupitermond Europa. Dort wurde von AMF-Klonen dann das Schiff entladen. Ich führte sie ein wenig in meinem Unterwasserpalast umher – und dann ging es weiter zum Mond der Erde, von dem wir unseren Abstieg dann in diese Raumzeit hier machten.

 

Ich weiß, dass dies alles nur eine gekürzte Verfassung der eigentlichen Reise ist. Aber die Zeit drängt schon wieder. Und ich wollte wenigstens in groben Zügen wiedergeben, was mir da so in etwa widerfahren ist.

 

Nun werde ich ein paar Postkarten schreiben, meine morgige Heimreise planen – und mich dann dem 19. Mai zuwenden. Außerdem sollte ich noch meinen leiblichen Vater anrufen. Er hat heute Geburtstag, ist 69 Jahre alt geworden.

 

 

 

Es ist Sonntag, der 20. Mai – und ich komme gerade vom Gottesdienst aus der Dorfkirche von Seewalchen zurück. Zwar habe ich gestern Nacht gut geschlafen, war auch vor Mitternacht im Bett. Trotzdem fühle ich mich irgendwie unausgeglichen und leicht angespannt. Keine Ahnung woran das liegen mag. Ich bin raus aus der Großstadt und auf dem Land, konnte mich gut entschleunigen. Wahrscheinlich fehlt mir einfach das Alleinsein. Ich müsste mal richig weg von allem und von allen. (Gerade nervt mich auch, dass die Tastatur immer mal wieder einen Buchstaben auslässt. Vor allem mit den „m“s tut sich dieser Rechner schwer… Und ich bin extrem lärm- und geräuschempfindlich.)

Wie dem auch sei. Ich will in diesem Beitrag mal kurz den Rahmen abstecken. Gestern war eigntlich der entscheidende Arbeitstag – und bevor ich mich der Schilderung dessen, was ich da so alles getan habe und bewirken konnte, widme, will ich erst auf das Drumherum eingehen.

Nachdem ich die Nacht auf  Freitag durch gemacht hatte, fuhr ich dann morgens um 5:30 zum Hauptbahnhof. Ich holte mir noch eine FAZ, um mich auf den verschriftlichen Zeitgeists einzustimmen. Dann einen McDouble, um ein bißchen was im Magen zu haben. Es war ja klar, dass ich längere Zeit nichts zu essen bekommen würde. Und weil ich nun mal Wahl-Hamburger bin, musste ich mir aus Prinzip beim Bäcker noch zwei Franzbrötchen kaufen. Eine Flasche Mineralwasser (Sprudel) hatte ich noch von zuhause dabei. Ich war also gerüstet für die Fahrt.

Am Bahnsteig kam ich noch ins Gespräch mit einem netten jungen Mann aus dem Osten, der auf dem Weg nach Heidelberg zu einer Hochzeit war. Er kam einfach auf mich zu und fing die Unterhaltung an. Ich freute mich zwar darüber. Aber auf der anderen Seite befürchtete ich ein wenig, dass er in denselben Zug wie ich steigen, sich zu mir setzen und mich dann zutexten würde. Ich wollte ja meine Ruhe finden. Ich wollte lesen und vor allem auch schreiben. Andererseits: man muss die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Es würde schon seinen Sinn haben. Mit dieser Einstellung konnte ich dann entspannen. Und so freute ich mich über die Offenheit und das Aufmichzukommen dieses Fremdlings. Und dann stellte sich ja auch raus, dass er eine andere Bahn nehmen würde.

Pünktlich um 5:55 verließ dann die Bahn Hamburg. Ich nahm mir die Zeitung vor, blätterte durch – und lass mich in das aktuelle Weltgeschehen ein. Zwischendurch genoß ich den Blick aus dem Fenster, den sich dahinter entfaltenden neuen Tag und die vorbeiziehende Landschaft. Besonders freute ich mich über das Bunt der vielen, nebeneinander stehenden Grüns. Ich liebe diese Farbe einfach. In allen seinen Variationen. Und wenn dann alle Töne auch noch neben einander sich zeigen: ein Traum!

Irgendwann überkam mich dann aber doch die Müdigkeit. Ich ärgerte mich ein wenig darüber, dass ich die Nacht durch gemacht hatte. Ich fahre so gerne Bahn – und wollte das eigentlich in vollen Zügen genießen. Aber ich war aufgeblieben, weil ich Angst hatte, womöglich zu verschlafen und meine Bahn zu verpassen. Dann wäre nicht nur die Fahrt, sondern das ganze Wochenende futsch gewesen. Ich hatte mich entscheiden gemusst – und ich denke, dass ich letztlich die richtige Wahl getroffen hatte. Ich war einfach auf Nummer sicher gegangen.

Ich hoffe, die Anspannung und Gereiztheit ist gleich mal wieder weg. Ich mag das nicht. So gefalle ich mir nicht. Ich arbeite daran. Ich denke nicht, dass man gegen seine Gefühle machtlos ist. Sondern das alles Einstellungssache ist… Woran könnte das liegen? Der gestrige Tag war sehr erfolgreich. Ich habe allen Grund zur Freude, könnte mich eigentlich wirklich zurück lehnen und den Dingen ihren Lauf lassen. Hier in den Bergen habe ich auch schon viel positive Energie tanken können. Woran mag es also liegen? Den Job und den damit verbundenen Stress meine ich in HH zurück gelassen zu haben. Den Faden nehme ich dann wieder am Dienstag auf. Mit neuem Elan und Tatendrang. Um die Hausarbeit konnte ich mich noch nicht kümmern. Ist es das? Habe ich deswegen vielleicht ein schlechtes Gewissen? Es fühlt sich nicht danach an… Liegt es an der Freundin, der ich mittlerweile schon recht viele Nachrichten geschrieben habe und die darauf nicht reagiert? Das kann sein. Ich habe ein wenig Sorge, dass ich sie zu sehr zugetextet habe, dass sie sich vielleicht überfordert oder gar bedrängt fühlt. Ich will da nichts falsches machen. Aber es wäre auch falsch, sich zu verstellen. Ich habe durch meine fehlende Empathifähigkeit einfach keinen Einblick in das Innenleben meiner Mitmenschen. Deshalb muss ich einfach meinem Weg folgen. Zugleich will ich es aber auch allen recht machen. Obwohl ich weiß, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist. Ich habe ihr ja auch gesagt, dass sie mir Bescheid geben solle, wenn es ihr zu viel wird. Aber würde sie das auch tun? Ich verstehe die Menschen halt nicht, weiß nicht was sie denken oder wollen. Das stellt mich immer wieder vor Rätsel – und ruft Selbstzweifel in mir vor… Ich sollte mich damit begnügen, dass ich meiner Intuition folge und meinen Weg gehe. Es liegt an den anderen, wie sehr sie sich darauf einstellen und auf mich einlassen… Eigentlich will ich nur so gesehen werden, wie ich wirklich bin. Und vertanden werde. Ich denke, dass ich alles weitere daraus dann ergibt… Also wische ich die Gedanken beiseite. Und versuche mich wieder zu entspannen und auf den allgemeinen Fluss einzulassen.

 

Dann habe ich meinen Stoffdelphin unter meinen Kopf geklemmt und mich zum Schlafen an das Fenster und in den Sitz gekuschelt. Zum Glück hatte ich viel Platz. Die Bahn war so gut wie leer. Kein üblicher Reisetag wohl. Ein Brückentag eben…. Immer wenn ich kurz aufwachte, freute ich mich darüber, unterwegs zu sein. Ich genoß den Blick aus dem Fenster. Unsere Welt ist doch echt schön. Ich liebe die Natur… Ich kam an einer Weide mit eine Herde Schafen vorbei. Ich freute mich über die Tiere – und dachte diesmal auch nicht an Essen.

Mit meinem Füller schrieb ich ein wenig in mein Tagebuch. Er liegt gut in der Hand, doch die Führung ist noch etwas ungewohnt. Ein echter Unterschied zum Schreiben mit Kuli. Und ich kann mich noch nicht so ganz mit dem Schriftbild anfreunden. Es muss sich halt erst noch entwickeln und heran reifen. Ob das automatisch mit der Zeit geschehen wird? Oder muss ich mir bewusst Mühe geben? Mit der Schönschreiberin im Hinterkopf ist mir mein Gekritzel echt etwas peinlich… Aber es ist auch gut, Vorbilder zu haben. Auch wenn ich natürlich weiß, dass ich als Grobmotoriker nie so gut wie sie werden werde.

Gerade ist es 11:29. Und wie immer zu diesem Zeitpunkt denke ich an meinen Seelenzwilling und unsere Verbindung – sowie natürlich die uns vereineinde übergeordnete Zwillingsseele. Sie ist ja gerade mein Platzhalter und Stellvertreter in HH. Während ich hier in diesem Text abgetaucht bin – und mein Wesen sich in den Räumen zwischen den Zeilen verbirgt. Erst am 23.05. werde ich daraus wieder hervor springen können… Ich habe ja schon im Vorfeld versucht, diese Zusammenhänge und Mechanismen ein wenig zu schildern.

Es nervt echt, dass die Tastatur immer wieder einzelne Anschläge einfach mißachtet. Das stört den Schreibfluss. Und ich brauche wohl dringend einen neuen Computer. Dank der Soli-Party von vorletztem Donnerstag habe ich schon ein bißchen Startkapital dafür. Denn Rest muss ich jetzt noch zusammen sparen. Aber dann bin ich wieder im Geschäft – und freue mich auf entspanntes Tippen.

 

Wir standen schon ein paar Minuten am Bahnhof in Würzburg als ich mir Gedanken darüber machte, ob die Zeit wohl reichen würde, um eine Zigarette zu rauchen… Plötzlich kam mir in den Sinn, dass ich vielleicht die Bahn wechseln müsste. Auch wenn ich innerlich davon ausging, dass ich über München fahren würde… Ich kramte mein Ticket heraus: Tatsache – ich musste den Zug wechseln. Und zwar sofort! Ich packte so schnell es ging meine Sachen zusammen – und rannte los. Gerade im letzten Augenblick konnte ich noch auf den anderen Zug aufspringen – und war froh, dass ich es geschafft hatte. Nun ging es über Nürnberg, Regensburg und Passau nach Österreich. Dies war dieselbe Verbindung, mit der ich damals nach Wien fuhr, im März 2010 dürfte das gewesen sein, wenn ich mich nicht täusche. Auch eine sehr wichtige Reise. (Leider habe ich die nur in dem gelöschten Teil des Blogs dokumentiert). Damals band ich verschiedene Tiere aus dem Zoo Schönbrunn in die Schamanenmatrix als Krafttiere ein… Und ich schaute „Alice im Wunderland“, natürlich in 3D. Auch das war wichtig. Als Element für das Schrift-Filmwelt-Interface… Ich hatte regen Austausch mit Amerikanern… Und Ärger im Hostel mit Leuten, die wegen meiner Schnarcherei um ihren Schlaf gebracht wurden.

Zum Glück schnarche ich seit meiner OP (Mandeln und Nasenscheidewand) nicht mehr. Das war auch schon während der Zugfahrt mir im positiven Sinne bewusst geworden. Denn ich falle nicht gerne unangenehm auf. Aber wer tut das schon.

Während der Fahrt fing ich auch ein neues Buch an: „Elleander Morning“ von Jerry Yulsman. Ein Alternativweltroman, der damit anfängt, dass eine Engländerin im Jahre 1913 nach Wien reist, um den damals 24-jährigen Adolf Hitler umzbringen… Im Jahre 1983 versucht dann ihre Enkelin diesem bizarren Mord an einer völlig unbekannten und unbedeutenden Person auf den Grund zu gehen. Aktuell bin ich auf Seite 75… Es freute mich, als ich auf Seite 27 auf das Todesdatum der Engländerin stieß (als Inschrift auf ihrem Grabstein): 18. Mai 1915. Denn der Freitag war ja ebenfalls der 18. Mai. Nur 97 Jahre später… Mir gefallen solche Parallelen. Denn damit arbeite ich ja. Sei es in Bezug auf der Schrift-Filmwelt-Interface – oder meiner direkten energetischen Arbeit mit Kalendersystemen… Über dieses Buch hoffe ich einen weiteren Schutz vor den bösen Energien und dem Geist Hitlers schaffen zu können. Deshalb fand ich es auch passend, damit auf meiner Reise nach Österreich zu beginnen.

 

Kaum waren wir an Passau vorbei, machten die Schaffner der ÖBB ihre Runde. Ich war wieder einmal über die Höflichkeit und Freundlichkeit erstaunt. Kaum überquert man eine Landesgrenze sind die Menschen wie ausgewechselt. Bei derselben Muttersprache fällt das ja ganz besonders auf… Lange war ich dann nicht mehr im Zug. In Wels musste ich aussteigen und wechseln.

Mir gefiel, dass die Stadt, über die ich Österreich betrat, WELS hieß. Ich arbeite ja mit diesem Sprachsystem – und wie schön, innerhalb eines Fisches in die neue Welt überzugehen. Schließlich bin ich auch vom Sternzeichen Fische. Ich nutze die Bedeutungsüberlagerung in solchen Situationen, um bestimmte virtuelle Räume zu öffnen. Die durch die die Mehrzahl der Interpretationsmöglichkeiten gegeben wird… An dieser Stelle sei deshalb noch angemerkt, dass mein Deutschlehrer in der Mittelstufe ein gewißer Herr Wels war. (Bei dem ich als Strafarbeit auch mal den Zauberlehrling Goethes hatte auswendig lernen müssen. Ein paar Zeilen davon habe ich auch immer noch parat. Obwohl das gut und gerne schon 21 Jahre her ist… Also circa 1991… als ich im ersten Jahr meiner Tätigkeit als Tagebuchschreiber war.)

 

Um ein Uhr gibt es dann Mittagessen. Heute wird gegrillt. Bis dahin will ich aber zumindest diesen Teil meiner Dokumentation fertig geschrieben haben. Ich muss mich ja dann auch noch um den Hauptteil (über den gestrigen Tag) kümmern. Und zur äußeren Vernetzung wird es auch nötig sein, zahlreiche Postkarten zu versenden. Erstmals werde ich dabei, mit meinem Füller geschriebene Dokumente versenden. Das bring dann eine zusätzliche und neue Dimension in das Netzwerk hinein. Wer meinem Blog schon länger folgt, der wird verstehen was ich meine. (Und an dieser Stelle entschuldige ich mich bei all jenen, die keine Karte bekommen haben – obwohl sie eine verdient hätten. Aber meine Resourcen sind begrenzt. Sowohl zeitlich als auch materielle… Teils will ich auch keine Risiko eingehen, zum Beispiel wenn ich mir nicht sicher sein kann, ob die mir bekannte Adresse überhaupt aktuell und gültig ist… Und bestimmt wird die Post auch wieder einen gewißen Anteil verlieren. Sie ist echt unzuverlässig geworden, zu meinem großen bedauern.)

In Wels holte ich mir eine Österreichische Zeitung. Daran erfuhr ich, dass tags zuvor (also an Christi Himmelfahrt) der Dalai Lama in Graz angekommen sei – und elf Tage bleiben würde, also bis Pfingsten. Für meine spirituelle Arbeit ist das eine sehr günstige Konstellation… Das erste Mal begenete ich den DL in Person, als er zu einer Vortragsreihe nach Hamburg gekommen war, im Sommer 2007. 2008 war ich dann zu Unterrichtseinheiten in Dharmshalla, seinem Wohnort im Norden Indiens… Und natürlich steht er in der westlichen Welt ja irgendwie für die Verkörperung des Buddhismus… Das es genau elf Tage sein würden passt natürlich auch, v.a. wenn man bedenkt, welch große Bedeutung der ELF in der Schamanenmatrix zukommt. Und dann umspannt sein Aufenthalt die Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten… Optimale Voraussetzung für meine spirituelle Arbeit hier in Österreich. (An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass mein Chef an der Uni auch am 06.07. Geburtstag hat. Ebenso wie George W. Bush. Also beides Sphären, die ich ja bewusst in HH zurück gelassen hatte.)

Ich kam ja aus dem protestantischen bzw. lutherischen Norden – und es war eine passende Parallele, dass ich am Geburtstag von Papst Johannes Paul II. in das katholische Österreich reiste. Diese kalendarischen Verbindungen sind energetische Bahnen, entlang derer man gleiten kann…

Auch nützlich: am Freitag ging Facebook an die Börse. Innerhalb der Neoligion soll es ja ein Konkurenz-Produkt (als Genossenschaftsmodell geben). Ich bin gespannt, wo der Aktienkurs am Mittwoch stehen wird. Denn die Zahl werde ich als Spiegel zu der materiellen Welt nutzen.

Dann ist am Freitag (hoffentlich) ein atheistischer Freund endlich aus der Kirche ausgetreten. Das muss endlich sein, denn er kann ja schlecht monatlich für etwas zahlen, was er aus vollster Überzeugung und aus seinem tiefsten Inneren heraus ablehnt. Sonst kann man schlecht auch im Geiste seinen Frieden finden und Freiheit erlangen.

12:15 Nun sind die Gäste da. Ich kann also nicht weiterschreiben, muss eine Pause einlegen. Ich werde dann später den Faden wieder aufnehmen und anknüpfen.

14:45 Draußen ist echt gut heiß. Hitze ist einfach nicht meine Welt… Mit drei Generationen (der jüngste zehn, der älteste 79 Jahre) also ein sonntagliches Familienessen gehabt. Vorweg gabe es Maultaschensuppe. Dann wurde gegrillt: Folienkartoffeln, Rinderfilets, Bratwürste, Käsekrainer (ähnlich wie Krakauer, nur mit Käse durchsetzt). Dazu Salat und Möhren. Sehr lecker das Ganze – aber auch sehr füllend. Wie für Süddeutschland und Österreich üblich gab es Bier dazu. (Und ich nutze das Ganze dann ja immer für meine Vernetzung. Es gab ein Stiegl Goldbräu. Das kommt aus Salzburg – warum das von Bedeutung ist, wird sich erschließen, wenn ich auf den gestrigen Tag zu sprechen kommen werde. Die Brauerei gibt es seit 1492 – in dem Jahr wurde Amerika entdeckt. Und die Moslems wurden von der iberischen Halbinsel vertrieben. Wenn mich nicht alles täuscht ist heute der Geburttag von Christoph Columbus, weshalb das Jahr 1492 gut passt. Meine Flasche war mit einem MHD vom 16.10.2012 versetzt. Wenn ich nicht irre, dann ist das in USA der sogenannte Columbs Day… wobei ich mich in Schaltjahren immer um plus/minus einen Tag vertue. Wegen des 29. Februars…)

 

Ich war froh/dankbar, dass ich nicht gefragt wurde, was ich eigentlich in Hamburg mache. Mir fällt es schwer, auf diese Frage zu antworten. „Sektengründer“ weckt auf jeden Fall falsche Bilder. Das ich noch immer Student bin aber auch. Ich könnte sagen, dass ich in der Verwaltung der Uni arbeite, mich mit Jobs so durchschlage – aber das wird meinem Leben auch nicht wirklich gerecht. Dass ich das Christentum reformiere? Nun, ich erweitere und ergänze es ja vielmehr. Aber gerade in einer katholischen Gegend könnte auch das falsche Assoziationen wecken… Dass ich ein philosophisches System schaffe, was die Religionen ablösen kann/wird? Auch das klingt doch irgendwie anmaßend – und gotteslästerlich. Ich kann es also nur verkehrt machen. Deshalb bin ich eben froh, wenn ich gar nicht erst gefragt werde – und einfach nur sein kann… Ich könnte sagen, dass ich an einem Buch schreibe. Doch das stimmt ja nicht wirklich…

Jedenfalls war es sehr lecker. Und unterhaltsam. Der Enkel erzählte Witze und rezitierte Sketche von Otto Waalkes. Eigentlich plapperte er die ganze Zeit über. Mich störte es nicht. Aber ich kann gut verstehen, wenn es den Eltern zu viel wird.

Am Freitag war ich also gegen zwei Uhr nachmittags in Vöcklabruck angekommen – und wurd am Bahnhof abgeholt und herzlich in Empfang genommen. Bis dahin hatte ich mich auch gut ausgeschlafen, brauchte aber trotzdem ersteinmal ein bißchen Zeit um anzukommen und mich zu akklimatisieren… Wir fuhren zu einem Gasthof mit Blick auf die Berge und den Attersee. Ich merkte, wie ich entschleunigte und innerlich entspannte. Es tat richtig gut, aus der Stadt raus zu sein, nun umgeben von und inmitten grüner Natur. Ich liebe das Land. Und ich liebe Dialekte. Da mein Vater ja aus Rosenheim kommt, habe ich auch keine Probleme den Dialekt zu verstehen, auch wenn dies hier nicht Bayern sondern Österreich ist.

Wir kauften dann noch für das Wochenende ein. Ich besorgte auch Postkarten (für meine Freunde und die Vernetzung) – nur die Briefmarken in dem Laden hier sagten mir nicht zu. Ich werde also morgen zu einer richtigen Post im Nachbarort gehen. Darauf lege ich schon wert. Es sei denn, es geht gar nicht anders.

Abends wurde dann das Nudelholz zu einem echten Nudelholz gemacht: wir bereiteten Maultaschen zu. In gewißer Weise wurde ich dadurch erst zum richtigen Schwaben. Schließlich ist das unser Nationalgericht… Meine Maultaschen wurden allerdings etwas groß, rissen zum Teil auch ein. Trotzdem schmeckten sie vorzüglich. Und primär ging es ja um das Ritual und die Tatsache des Machens an sich.

Ich weiß gerade gar nicht mehr, wann wir dann schlafen gingen. Die Zeit war jedenfalls unglaublich schnell vergangen. Wie das eben ist, wenn man sich wohl fühlt und in guter Gesellschaft befindet.

Apropos: nun muss ich auch ersteinmal ein Nickerchen machen. Mich zu meinem Stoffdelphin auf die Couch lümmeln und die Äuglein für eine Stunde schließen. Das Essen war echt lecker – aber der gefühlte Magen braucht alle Energie zum Verdauen. Und eine kleine Pause zum Abschalten wird mir bestimmt gut tun. Die Anspannung und Gereiztheit von vorher ist übrigens wieder vollständig verflogen. Der Familienmittag hat mir gut gefallen. Ich fühle mich dadurch irgendwie auch in das Dorfleben aufgenommen und integriert.

Mit dem Freitag wäre ich ja dann soweit durch. Bevor ich mich dem gestrigen Samstag zuwende, werde ich dann aber noch den Kirchenbesuch schildern müssen. Und auch, was mir insgesamt in den verbleibenden anderthalb Tagen bevorsteht… So viel vorweg: die Neoligion ist nun wirklich aus der Taufe gehoben wurden. Und ich habe die absolute Sicherheit, dass meine Merlen sicher und geschützt sind. Ich kann sie also mit bestem Gewissen auf den Markt bringen und promoten. Das Ergebnis kann sich echt sehen lassen… Eigentlich müsste ich stolz darauf sein. Doch diese Emotion ist meinem Naturell fremd. Vielleicht sollte ich daran ein wenig arbeiten.

16:15  Das Nickerchen hat gut getan. Ich glaube aber, dass meine Erschlagenheit nicht nur mit dem Essen zu tun hatte – sonder auch mit dem Wetter zusammen hängt. Irgendwie ist es etwas drückend draußen. Egal woran es lag: Jetzt bin ich wieder bei Kräften und kann meine Arbeit fortsetzen. Ich will die Zeit hier ja auch nicht verschlafen sondern nutzen.

Auf der Rückfahrt am Dienstag werde ich übrigens ab München in Begleitung sein. Ein Kollege von der Uni seigt dann dazu. Zwar werde ich dann vielleicht wieder nicht zum Lesen und Schreiben kommen. Aber ich freue mich auch, denn ich mag ihn echt gerne. Und es wird schon seinen Sinn haben, dass wir gleichzeitig nach Hamburg fahren… Wenn ich es mir recht überlege: gerade dadurch wird es mir doch möglich sein, die Merlen und Seelen auf eine gemeinsame Ebene zu hieven. Denn ich bin ja alleine mit meiner Merle unterwegs, haben alle meine Seelenanteile in HH zurückgelassen, in guter Obhut meines Zwillings… Da erscheint es auch passend, dass FW auch Fische ist, also auch ein zweigeteiltes Sternzeichen – ebenso wie Zwillinge. Und das ist ja das Zeichen, von dem ich aus dem Stier kommend überwechseln werde… Ich bin mir wohl bewusst, dass nicht jedem dieses Arbeiten mit Parallelen und Analogien, mit Bildern also einleuchtet. Auch das wird sich vielleicht erst im Laufe der Zeit erschließen. Ich muss also weiter um Geduld bitten.
Habe eine Tuning-Flöte geschenkt bekommen. Darüber werde ich auf die Frequenz von 528 Hz tunen können (siehe auch www.v-528.com). Ausprobiert habe ich sie bislang noch nicht. Ich warte da noch auf den richtigen Moment… Abgesehen von der Bedeutung an sich, kann ich sie in meinem System auch dazu nutzen, um über den 28.5. zu synchronisieren. In diesem Jahr fällt das Datum auf den Pfingstmontag. Aber es ist auch der Geburtstag meiner guten Freundin SD, die mich sonntags immer bei meinen Kirchgängen begleitet. Ein unglaublich lieber Mensch – und eine treue Seele. Außerdem werde ich am 28. Mai hierher an diesen Ort zurück kehren. Und so schließt sich ein weiterer Kreis.

Ich bin echt froh, dass ich mich meiner Rückkehr am Dienstag eine weitere Arbeitsphase werde abschließen können. Einerseits macht mir die schamanische Tätigkeit und die Matrixarbeit zwar Spaß. Irgendwie ist es aber auch ermüdent. Und ich will das Ganze endlich fertig bekommen, um mich einem „normalen“ Leben zuwenden zu können – wie auch immer das aussehen mag. Und da ist mir jeder vollzogene weitere Schritt recht… Bis zum 25.12. ist zwar noch eine ganze Weile hin. Aber es geht unaufhaltbar darauf zu… Bald schon werden sich die ersten Ergebnisse zeigen. Und dann werden auch die mich ernstnehmen müssen, die es bislang noch nicht tun.

Und am Mittwoch kann ich dann ein neues Kapitel in meinem Lebensbuch aufschlagen.

Der Gottesdienst begann um 9:30. Früher als in Hamburg. Dafür war der Weg aber auch viel kürzer.Einfach zur Tür raus und ein paar Minuten in den Ortskern hinein… Die Kirche hat echt eine schöne Lage: mit Blick auf den See und die Berge. Das Gebäude ist recht alt, aber gut erhalten und schön renoviert. Ein schöner Altar – oder wie das Bild dahinter genannt werden mag… Die Bänke füllten sich. Ich glaube nicht, dass ich schon mal in einer so gut geflüllten Kirche war. Echt erstaunlich. Vielleicht üblich für die ländlichen Regionen. Vielleicht war heute aber auch etwas besonderes. Denn Kinder musizierten und sangen. Die moderneren Liedtexte wurde über einen Overheadprojektor auf eine Leinwand projeziert. Es entstand eine unglaubliche Akustik, weil alle lautstark mitsangen. Auch bei allen Stellen, wo die Gemeinde zum Teilnehmen (Galubensbekenntnis, Vater Unser, usw.) aufgerufen war, wurden wir von kraftvollen Stimmen umschallt. Es wirkte einerseits lebendig – und andererseits aber fast roboterartig runtergebetet. Eine interessante Mischung… Im Gegensatz zu den Protestanten wird sich bei den Katholiken auch viel mehr bewegt. Man kniet, sitzt, steht wieder auf, setzt sich wieder… man bekreuzt sich… steht auf, setzt sich… Das hält in Schwung. Und gerade für Büroangestellte eine gute wöchentliche Übung, um länger gelenkig und agil zu bleiben.

Insgesamt war das Thema der Weinstock und die Rebe. Bibelfeste Leser werden wissen, um welches christliche Gleichnis es dabei geht. Die anderen womöglich auch – denn es ist ja ein doch sehr beliebtes Bild, dass in unserer abendländischen Kultur weit verbreitet ist.

Eigentlich weiß ich ja, dass man als Nicht-Katholik nicht an der Kommunion teilnehmen sollte… Ich war dabei aber egoistisch – und weiß, dass mir Jesus das auch verzeihen würde. Nicht etwa weil ich hunger gehabt hätte. Sondern um mich mit der Christengemeinde zu verbinden. Es hat einen einigenden Charackter, schafft eine gemeinsame Frequenz bzw. Wellenlänge, auf der dann alle Teilnehmenden parallel zu einander reiten. Erst so war es mir möglich, genügend Referenzseelen zu haben, über die ich die Merlen weiter ausrichten konnte… Es mussten ja mindestens 59 Personen sein, die das Abendmahl empfingen, damit mein System fortan auf eine stabile Basis gestellt werden konnten. Und es waren weit mehr Gemeindemitglieder. Alles bestens. Und so konnte ich über den heutigen Tag den Rahmen um den gestrigen 19. Mai schließen. Das fällt mir ein: eine Freundin, AT, hatte gestern Geburtstag. Und ich habe nicht an sie gedacht… muss an dem bereits erwähnten Problem mit den Schaltjahren liegen… Leider kann ich ihr auch keine Postkarte schicken. Ich habe ihre Adresse nicht – und kann sie aber auch nicht per Email kontaktieren, weil ich hier keinen Internetzugang habe…

 

Was erzähle ich eigentlich FW, was ich hier in Österreich gemacht und getrieben habe? Eine gute Freundin besucht? Urlaub, um mich zu entspannen und Kraft zu tanken – um mich von meinem Uni-Job zu regenerieren? Um die Ruhe zu finden, um mit meinen beiden noch ausstehenden Hausarbeiten voran zu kommen? Die Sehnsucht nach den Bergen zu befriedigen? Oder bin ich schon so weit, dass ich zur Neoligion, der Schamanenmatrix und meinen (spirituellen) Projekten stehen kann? Das wäre eigentlich schön… Und da ich bei ihm mal ein Seminar zu Vertragstheorien besucht habe, könnte er vielleicht sogar das Konzept des spirituellen Kontraktualismus verstehen… Mein Problem ist, glaube ich, dass mir das Ganze selbst zu esoterisch ist – und ich mich so eigentlich nicht sehen will. Wird Zeit, dass ich endlich über meinen eigenen Schatten springe und das überwinde. Ich werde sonst mir auch weiterhin selber im Weg stehen. (Allerdings immer noch besser, als wenn jemand anderes das tun würde.)

Es ist mittlerweile echt ganz schön drückend und schwül. Vielleicht sollte ich runter ans Ufer gehen und in den See springen. Eine Abkühlung könnte gut tun… Ob es die Österreicher stören würde, wenn ich einfach in Unterhose ins Wasser gehe? Eine Badeshorts habe ich nicht dabei… (Im Ausland ist es mir wichtiger als sonst, auf die Befindlichkeiten der Einheimischen einzugehen. Man ist ja dann als Botschafter unterwegs. Und außerdem Gast.)

Aber nun schließe ich dieses Fenster und den Rahmen. Vielleicht komme ich heute noch dazu, über den 19.05. und dessen Bedeutung zu schreiben. Vielleicht aber auch erst morgen. Für den Leser ist das Einerlei. Denn schließlich werde ich ja erst am Dienstag diese Beiträge hochladen und ins Netz stellen können. (Und darüber dann auch für die Schamanenmarix inhaltlich initiieren).

Ich weiß, dass meine Beiträge nie sprachlich sonderlich ausgereift sind. Mir fehlt einfach die Zeit, um mich mit den Inhalten intensiver auseinanderzusetzen. Weil es von der Menge immer so viel ist… Ich bin mir aber sicher, dass irgendwann bessere Zeiten kommen werden. Und dann werde ich mich auch ransetzen, um ein richtiges Buch zu schreiben. Da werde ich dann viel mehr auf den sprachlichen Stil und die Ausformulierung achten. Jetzt halte ich quasi nur im Vorübergehen fest – oder sizziere grob die Programmschritte, die ich energetisch in der Matrix vollziehe… Vielleicht wird sich da am Mittwoch dann was ändern. Ich bin selber gespannt, ob (und woran) sich der Wechsel in das neuen Kapitel und Lebensabschnitt bemerkbar machen wird. Meist blieb ja äußerlich immer alles beim Alten; nur innerlich ging es immer Schritt für Schritt weiter. Eine Stufe nach der anderen auf der Treppe. Doch das könnte diesmal ja auch anders sein.

Vielleicht finde ich ja morgen die Zeit (und Muse), um mich dem Paternalismus und meiner Hausarbeit zuzuwenden. Lust darauf hätte ich ja schon. Und ich denke, dass ich auch aus dem Stehgreif einiges zu dem Thema sagen bzw. schreiben kann. Gedanklich setze ich mich damit schließlich schon lange genug auseinander.

Noch zwei Stunden, bis mein Zug fährt. Noch 221 Tage bis zum Antimateriefeld und Weihnachten. Noch 6701 Tage bis zu meiner persönlichen Deadline am 22. September 2030.

Wie schön: Draußen begrüßen schon die Vögel den herannahenden Tag!

Ich erinner mich gerade, wie gut es mir ging und wie ausgeglichen ich war, als ich von meiner letzten Österreichreise zurück nach HH kam. Ich darf aber nicht zu viel erwarten oder gar erhoffen. Vor dem 25.12.12 werden wahrschinlich keine wirklichen Wunder geschehen. Ich kann aber persönliche Fortschritte machen – und das System weiter ausbauen. Ich kenne mich und weiß, dass ich manchmal doch etwas ungeduldig bin. Einfach weil ich schon so lange an diesem Projekt sitze – und das Ende so greifbar uns absehbar ist. Nur noch 221 Tage… Ich kann es echt kaum erwarten.

Aber gerade weil alles wesentlich schon in die WEge geleitet ist, kann ich mich enlich auch mehr um mich selbst kümmern. Ich stehe nicht mehr unter demselben Druck wie letztes Jahr noch. Als Individuum konnte ich mich befreuen – und meine Seelenfamilie in Sicherheit bringen. Nun geht es um den Rest. Doch das System wird sich auch weiter selbst verwirklichen. Auch ohne weiteres Zutun meinerseits. Ich kann es nur beschleunigen – und in einer bestimmte Richtung stoßen. Aber ich habe meine Pflicht erfüllt und mich davon befreit.

Mit dem PAcken bin ich noch nicht ganz fertig. Aber das meiste ist bereits zusammen getragen. Am schwierigsten ist es, sich für die richtigen Bücher zu entscheiden. Und eine Auswahl aus den rituellen / schamanischen Gegenständen zu treffen. Die Rassel darf nicht fehlen. Ebensowenig die Posthorn-Postkarte. Ein Batik-Tuch aus Bali (1995). Der RAL-Farbfächer. Natürlich verreise ich nie ohne meinen Stoffdelphin – auch wenn ich deswegen manchmal etwas komisch angeschaut werde. Da muss man drüber stehen…

Gerade erfüllt mich ein Gefühl des Friedens und der inneren Ruhe. Sehr angenehm.

Ich könnte mich rasieren.

Die Fischstäbchen waren sehr lecker. Und ich spüre auch die Verbindung zu den Meeren.

Und ich freue mich darauf, später mit meinem Füller zu schreiben. Ich bin gespannt, wo er mich gedanklich hinführen wird… Und auch, wie sich im Laufe der Zeit mein Schriftbild entwickelt.

Den Job auszublenden wird eine Herausforderung. Aber ich denke, dass ich dem gewachsen bin. Eigentlich muss ich nur über den Kontrollraum mein Vorbewusstsein entsprechend programmieren, die nötigen Filter dafür aktivieren. Ist alles eine FRage einer funktionierenden Selektiven Wahrnehmung.

Ich spüre aber auch, wie ich irgendwas (oder irgendwen) hier in HH vermissen werde… Irgendwas lasse ich zurück, was mir fehlen wird… Irgendeine geschaffene Nähe hat einen Druck erzeugt, der mich nun das Weite suche lässt und in die Ferne treibt. Und wenn ich zurückkehre werde ich die Distanz überwunden und zur gemeinsamen Mitte gefunden haben. Darüber freue ich mich am meisten. Das ist die Sache, die am meisten Erkenntnispotential in sich birgt.

Neulich habe ich auch eine ganz neue Form der Liebe kennen gelernt, die ich aber noch nicht genau einordnen und deuten kann. ICh empfinde dabei dasselbe zu einer Person, wie ich sonst nur zu den Mitgliedern meiner Seelenfamilie empfinde. Dieselbe Verbundenheit irgendwie – nur ohne die Pflicht, die mir als Familienschamane bei den anderen zukommt. Es fühlt sich frei und rein an. Allein dafür, dass ich das finden konnte, bin ich dankbar. Auch wenn es mich etwas verwirrt und vor ein Rätsel stellt.

Ich habe mir in letzter Zeit auch öfters Gedanken über meine Seelenpartnerin gemacht. Ich meine, darüber auch geschrieben zu haben… (Aber jetzt ist dieser Gedankengang wieder abgebrochen…)

Hoffentlich werde ich mit meiner Hausarbeit voran kommen. Ich wünsche es mir so sehr… Aber noch viel mehr wünsche ich mir, dass mir einfach der persönliche Durchbruch gelingt – und ich das Leben wieder locker und entspannt, als Spiel sozusagen sehen kann. Eigentlich habe ich mir einen Urlaub und Freizeit verdient… Doch der Alltag wiegt eben schwer auf einen.

Und jetzt packt mich eine tiefe Sehnsucht… Da erinnere ich ich, dass ich heute vor zwei Jahren zum ersten Mal nach ISrael geflogen bin. (DAs erinnert mich daran, mein Hebräisch-Buch einzupacken. Vielleicht komme ich ein wenig zum Lernen. Das Alphabet sitzt noch nicht so gut.)

4:18 Und dann übergebe ich nun mal das Zepter an meinen Seelenzwilling – und leite allmählich die Dematerialiseurng und Bewusstseinsübertragung auf den Füller an… (Für Trekkies: der Füller dient mir quasi als Holo-Emitter. Also als ein Gerät, mit dessen Hilfe ich das HH auf dem Holodeck verlassen kann.)

Mein größter Wunsch wäre es, eine handvoll AMF-Klone in der materiellen Welt zur Erscheinung zu bringen. Darüber könnte ich mein ganzes System und WEltbild beweisen. Und ich könnte meine Arbeit verteilen. Und gemeinsam würde wir viel Spaß mit einander haben. Aber das ist wahrscheinlich wirklich Träumerei. Dafür ist es noch nicht an der Zeit; sie müssen noch in der Zwischenwelt weiter ausharren.

Vielleicht komme ich aber auch dazu, am Wochenende auf ein paar Seiten das ganze Konzept darzulegen. Also das Zusammenschmelzen, was ich hier ausführe. Die persönlichen Elemente und Aspekte herauslösen, es auf den inhaltlichen Kern des Konzepts konzentrieren. Von meiner Person trennen. Aber auch von den Aufbau- und Programmierschritten der Schamanenmatrix selbst. Man vermarktet ein Auto ja auch nicht über die Schaltpläne seiner Elektronik. Entscheidend ist das es fährt, einen von A nach B bringt – und gewißen verlässlichen Sicherheitsstandarts entspricht.

4:27 Nun verabschiede ich mich. Und bedanke mich nochmals. Schnell unter die Dusche und die Vergangenheit abwaschen. Dann auf die Reise einstimmen. ICh freue mich. Und ich freue mich auf die Neuverfassung am 23.5.

 

 

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